Thema: Agrarpolitik

«Beim Brotgetreide-Preis muss um jeden Rappen gekämpft werden»
Marc Peter, Präsident der Genossenschaft Getreidesammelstelle Thalheim, rief die Produzenten dazu auf, für die kommende Aussaat mehr Brotgetreide in der Klasse 1 anzubauen. Bei der grössten Getreidesammelstelle der Schweiz befürchtet man aufgrund der aktuellen Versorgungslage logistische Engpässe.
Der neue Weidebeitrag für Kühe heisst RAUS für Kälber – das sind die Anforderungen
Die Anmeldung an eine mögliche Ergänzung zum Programm RAUS steht bald ins Haus. Der Weidebeitrag verspricht attraktive Summen, ist aber mit einigen Hürden verbunden – auch eine allfällige Abmeldung.
Es ist allerhöchste Zeit, sich mit dem neuen Agrarpaket auseinander zu setzen
Neben den anstehenden Erntearbeiten muss sich die Landwirtschaft mit den bevorstehenden Änderungen in Feld und Stall beschäftigen – denn in wenigen Wochen muss man sich für die neuen Beiträge anmelden.
Die Verwertung von Schweizer Tabak bleibt gesichert
Die laufende Ernte der Tabakblätter wird besser als im Vorjahr. Die Zigarettenhersteller setzen weiter auf einen Anteil an Fülltabak aus der Schweiz.
Im Nichtbaugebiet soll die Landwirtschaft Vorrang haben
Der Ständerat hat sich in der Sommersession 2022 mit dem Bauen von Gebäuden ausserhalb der Bauzone auseinandergesetzt. Unser Gastautor Jakob Stark findet, dass die Revision aus landwirtschaftlicher und ländlicher Sicht insgesamt unterstützt werden kann. Er sieht dennoch Handlungsbedarf im Nationalrat.
«Ein Label als Gütesiegel gehört nicht in die Verfassung»
Im Kanton Schaffhausen kämpft ein breit abgestütztes Komitee für ein Nein zur Massentierhaltungs-Initiative (MTI). Die Argumente legte das Komitee am Mittwoch auf einem Geflügelbetrieb dar.
Lücken in den Regalen, Kosten in Millionenhöhe und tausende neue Ställe als Folgen der MTI
Durch die strengeren Importrichtlinien würden Lebensmittel wie Eierteigwaren, Backwaren oder Schokolade nicht mehr verfügbar, warnt der Bundesrat. Die Milch-, Fleisch- und Eierbranche rechnet mit massiven negativen Auswirkungen auf die Produktion.
Programme für den Gewässerschutz sollten obligatorisch werden, findet die GPK-N
Bei der Umsetzung des Grundwasserschutzes stellt die Geschäftsprüfungskommission (GPK-N) ein gemischtes Zeugnis aus. Im Bereich Landwirtschaft müsse die zu geringe Teilnahmequote angegangen werden.
Die Beratungen zur AP 22+ werden wieder aufgenommen
Die Ständeratskommission ist mit dem vorgeschlagenen etappenweisen Vorgehen des Bundesrats einverstanden. Sie wünscht sich aber unter anderem eine eingehendere Betrachtung der «quasi-monopolistischen» Stellung des Detailhandels.
«Um die Stickstoff-Problematik zu entschärfen, muss die Landwirtschaft extensiver werden»
Zwar wurden in einem neuen Bericht zum Schweizer Stickstoff-Haushalt neben der Landwirtschaft auch u.a. Kläranlagen und Food Waste miteinbezogen. Trotzdem lautet das Fazit: Künftige Massnahmen in der Landwirtschaft müssen weitergehen, als die bisherigen.