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Pflanzenbau
Publiziert: 10.02.2019 / 11:34
Es geht auch ohne Herbizide

Der Bund fördert den Verzicht von Pflanzenschutzmitteln. Es kann sich lohnen, ist das Fazit eines Maisanbauversuchs am BBZN Hohenrain.

Ab 2019 soll im Rahmen der Ressourceneffizienzbeiträge der Voll- oder Teilverzicht von Herbiziden auf offener Ackerfläche mit einem Beitrag von 250 Franken pro Hektare und Jahr gefördert werden (s. Kasten). Maisanbau ohne Glyphosat oder sogar ganz ohne Herbizide kann sich wirtschaftlich und ökologisch lohnen, sind Forschende am BBZN Hohenrain zum Schluss gekommen.

Die Ergebnisse dieser Studie lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der BauernZeitung vom 8. Februar auf Seite 25.

BauZ

Bund fördert Voll- oder Teilverzicht von Herbiziden

Ab 2019 wird der Voll- oder Teilverzicht von Herbiziden auf offener Ackerfläche mit einem Ressourceneffizienzbeitrag von 250 Franken pro Hektare gefördert, auch auf gepflügten Flächen. Dabei muss von der Saat bzw. Pflanzung bis zur Ernte auf Herbizide verzichtet werden. Bei Mais ist Bandspritzung erlaubt, d. h. maximal 50 Prozent der Fläche darf in den Reihen behandelt werden. Bei pfluglosen Verfahren kommt der Zusatzbeitrag für den Verzicht auf Herbizide von 200 Franken pro Hektare (bisher 400 Franken) dazu, falls von der Ernte der Vorkultur bis zur Ernte der beitragsberechtigten Kultur auf Herbizide verzichtet wird.

Heinrich Hebeisen, BBZN Hohenrain

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