Dossier

Fokus Boden

2023 gehen wir dem Boden auf den Grund. Neben Reportagen und Fakten, etwa zu den Themen «Bodenhorizont» und «Bodenanalyse», gibt «die grüne» konkrete Tipps für eine Bewirtschaftung, die Ertrag bringt, aber die Bodenverdichtung verhindert. Wir fragen: Ist die Bearbeitung mit dem Pflug noch zeitgemäss? Mit welchen Massnahmen können Landwirte erfolgreich die Erosion stoppen? Und was muss man bei der Düngung beachten, damit die Bedürfnisse des Bodens befriedigt werden?

  • Blick in die Reihen eines Rebbergs.

    Pflanzenextrakt statt Kupfer: Die Suche nach alternativen Pflanzenschutzmitteln

    Kupfer ist ein wichtiges Pflanzenschutzmittel, das unter anderem Reben vor Mehltau schützt. Das Schwermetall kann sich jedoch im Boden anreichern. Das Forschungsinstitut für Biolandbau FiBL forscht seit Jahren an Alternativen.
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  • Agroscope-Forscher Cédric Camps im Gewächshaus. Jede Woche gelangt eine Tonne Tomaten aus Conthey VS auf Märkte undin die Gastronomie.

    Den Tomaten den Puls fühlen

    Am Agroscope-Standort Conthey im Wallis forscht Cédric Camps mit seinem Team an der Zukunft des Gemüsebaus. Er misst die elektrischen Ströme in Tomaten und unterstützt das Vertical Farming-Unternehmen Yasai in der Sortenwahl.
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  • Fakten rund ums Gemüse

    Fakten rund ums Gemüse

    Rüebli, Zwiebeln, Eisbergsalate, Broccoli und Blumenkohl werden in der Schweiz im Freiland am häufigsten angebaut. Schweizer Salatgurken und Tomaten werden zu 99 Prozent im gedeckten Anbau produziert.
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  • Thomas Wyssa kontrolliert die Gurken: Die Blätter bleiben am Boden liegen, darin finden die Nützlinge ihren Lebensraum.

    Thomas Wyssa pflanzt Gemüse auf Stelzen

    Im freiburgischen Galmiz wächst der Hydrosalat draussen und braucht wenig Wasser, im Gewächshaus hilft eine clevere Klimaführung, mit minimalem Pflanzenschutz zu produzieren. Wieso wächst dennoch der grösste Teil des Gemüses im Freiland?
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  • Die Humusbilanz einer Kunstwiese ist mit 20 m3 Gülle (Balken: organische Düngung) bereits leicht positiv.

    Humusbilanz vom eigenen Betrieb berechnen

    Mit dem Humusbilanz-Tool kann jeder Betrieb eine Humusbilanz berechnen. Das Tool ist relativ simpel aufgebaut und die Ergebnisse liefern eine grobe Einschätzung, wie die Parzellen bezüglich Humusaufbau oder -abbau dastehen.
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  • Ein gleichmässiges Saatbeet ist für den erfolgreichen Auflauf einer Gründüngung genauso entscheidend wie für eine Hauptkultur.

    Gründüngungen richtig managen

    Gründüngungen sind der Futterbau fürs Bodenleben. Sie sollten wie eine Hauptkultur behandelt werden, um den gewünschten Nutzen zu erlangen. Wie genau, darüber diskutieren drei Berater aus verschiedenen Sparten miteinander.
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  • Eine blühende Kartoffelpflanze steht auf dem Feld.

    Zahlen und Fakten rund um die Kartoffel und ihren Wasserbedarf

    Wegen ihrer südamerikanischen Herkunft mag die Kartoffel gemässigtes Klima. Fehlt der Niederschlag, muss bewässert werden. Welche Rolle dabei der Boden spielt – und wo die meisten Kartoffeln wachsen – zeigen diese Infografiken.
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  • Innerhalb der Bewässerungsgesellschaft Gurmels gibt es einen Turnus. Sobald die Bewässerungsschwelle erreicht ist, kommen die Rollbewässerungen zum Einsatz.

    Wasser sichert im Kartoffelanbau den Ertrag und die Qualität

    Der Boden ist die Basis aller Ackerkulturen und ein Wasserspeicher. Die Bewässerung sichert im Kartoffelanbau von David Perler im freiburgischen Kleinguschelmuth den Ertrag. Sensoren helfen, Wasser effizient einzusetzen.
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  • Die Cital-Sensoren helfen, die Temperatur und das Bodenwasserpotenzial zu überwachen. Sie sind wichtige Entscheidungshilfen bei der Bewässerung.

    Sensoren unterstützen beim Entscheid über Bewässerung bei Kartoffeln

    Ist es überhaupt noch sinnvoll, in der Schweiz Kartoffeln zu produzieren, wenn das Wasser knapp wird? Ökologisch gesehen: Ja, sagt Patrice de Werra von Agroscope. Unterstützung beim Anbau bieten Sensoren.
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  • Die Direktsaat bringt Andreas Indermühle Vorteile in seiner Pflanzenbaustrategie. Er setzt auf eine hohe Pflanzengesundheit mit guten Erträgen und Qualitäten.

    Ackerboden vor extremen Wetterereignissen schützen

    Landwirt Andreas Indermühle aus Schüpfen BE macht vor allem Direktsaat und etwas Mulchsaat. Bei einem Starkregen Mitte Mai 2023 hat sich dies bewährt: Die Bodenstruktur blieb stabil.
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