Dossier

Hofübergaben – Betriebe in neuen Händen

In dieser Serie stellen wir Menschen und Betriebe vor, die sich mit dem Thema Hofübergabe bzw. -nahme beschäftigen oder beschäftigt haben und ergänzen mit Fachwissen.

Mit 56 ha Ackerbau, 40 Mutterkühen und 20 Ziegen ist die Ferme De Cerniévillers kein kleiner Betrieb.

Kollektiv geführte Betriebe: so sieht das in der Praxis aus

Der Fondlihof in Dietikon ZH, die Ferme de Cerniévillers im Kanton Jura und La Touvière in der Nähe der Stadt Genf werden jeweils von einer Gruppe Menschen geführt, die nicht miteinander verwandt sind. Sie haben unterschiedliche Rechtsformen gefunden, um sich zu organisieren.Show more
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  • Häufig betreiben kollektiv geführte Höfe Gemüsebau und vermarkten direkt, denn dafür braucht es viele Arbeitskräfte. Hier ein Bild von den Gemüsefeldern des Fondlihofs.

    Mehr als ein Betriebsleiter: Geteilte Arbeit und Verantwortung

    In einem Kollektiv verteilt sich die Arbeitslast auf mehr Schultern und die Beteiligten müssen weder verwandt sein, noch Wurzeln in der Landwirtschaft haben. Das erleichtert die Diversifizierung, ist aber rechtlich Neuland.
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  • Kuh- oder Bergrechte, die nicht an das Talland gebunden sind, werden oftmals an nicht selbstbewirtschaftende Nachkommen weitervererbt. Sobald diese jedoch einem landwirtschaftlichen Gewerbe angehören, ist dies kaum oder gar nicht mehr möglich.

    Gedanken machen, ehe der Entscheid fällt

    Die Hofübergabe ist eine heikle Angelegenheit – besonders, wenn es um die Realteilung von landwirtschaftlichem Gewerbe geht. Diese ist nämlich nur in Ausnahmefällen erlaubt.
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  • Bettina (l.) und Angela Belser, zwei von immer mehr Landwirtinnen EFZ. Ihre Zukunft ist noch nicht in Stein gemeisselt, aber der elterliche Betrieb bleibt sicher in der Familie. (Archivbild Ruth Aerni)

    Grüne-Nationalrätin Delphine Klopfenstein wittert Benachteiligung bei der Hofübergabe

    Werden Söhne bei der Hofübergabe bevorzugt? Nationalrätin Delphine Klopfenstein (Grüne/GE) will, dass der Bundesrat Massnahmen prüft.
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  • Josef Meyer und Tochter Esther Dos Santos-Meyer im Weinarchiv. Die Landwirtin und studierte Betriebswirtin arbeitete einige Jahre im Finanzbereich. Auf Ende Jahr übernimmt sie die Pacht.

    «Der Betrieb ist so breit aufgestellt, weil Routine mir keine Freude macht»

    22 Weine, 200 Hektaren Ackerbau: Bald übergibt Josef Meyer, der ehemalige Präsident der Zuckerrübenpflanzer, den Betrieb in Jussy (Genf) an seine Tochter Esther.
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  • Steve Zurkinden hat 15 Jahre gesucht, mehrmals aufgegeben und dann einen Betrieb gefunden

    Steve Zurkinden hat 15 Jahre gesucht, mehrmals aufgegeben und dann einen Betrieb gefunden

    Nicht nur ein Mal stand Steve Zurkinden kur davor, einen Hof übernehmen zu können. Der Meisterlandwirt und Lohnunternehmer wurde mehrmals überboten, sah sich von der Beratung ausgebremst und konnte schlussendlich sein Heimet trotz allem selbst finanzieren.
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  • «Jetzt ist er Bauer und sagt, wie es geht», meint Fritz Burri über seinen Pächter

    «Jetzt ist er Bauer und sagt, wie es geht», meint Fritz Burri über seinen Pächter

    Seit einem Jahr pachtet Adrian Pulfer den Betrieb im bernischen Mamishaus von Fritz Burri. Letzterer wohnt im Stöckli, hilft aber auf dem Hof mit. Gerade was die Viehzucht anbelangt, schätzt der Pächter das Wissen seines Vorgängers.
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  • Sarah Hell und Curdin Barandun haben einen Bergbetrieb gesucht und den Hof Miadi gefunden

    Sarah Hell und Curdin Barandun haben einen Bergbetrieb gesucht und den Hof Miadi gefunden

    Im Kanton Graubünden wurden die Umweltingenieurin und der Software-Entwickler bei ihrer Suche nach einem passenden Hof fündig. Die Übernahme wird sanft gestaltet, damit die Nachfolger vom Wissen ihrer Vorgänger profitieren können.
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  • Patrick Schnyder und Svenja Luchsinger suchen einen Hof, der zu ihrer Alp passt

    Patrick Schnyder und Svenja Luchsinger suchen einen Hof, der zu ihrer Alp passt

    Der 26-Jährige wünscht sich einen Vollerwerbsbetrieb, auf dem er sich mit seiner Partnerin voll und ganz der Landwirtschaft widmen kann. Beide sind dafür gut vorbereitet und ausgebildet.
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  • «Für die Hofübernahme sollte man sich seiner Ziele bewusst sein und keine Kompromisse eingehen»

    «Für die Hofübernahme sollte man sich seiner Ziele bewusst sein und keine Kompromisse eingehen»

    Viele oft junge Menschen möchten sich den Traum eines eigenen Betriebs erfüllen. Markus von Gunten vom Inforama erklärt, wie man sich auf diesen grossen Schritt vorbereiten kann und woran zu denken sich lohnt.
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