Hofübergaben – Betriebe in neuen Händen

In dieser Serie stellen wir Menschen und Betriebe vor, die sich mit dem Thema Hofübergabe bzw. -nahme beschäftigen oder beschäftigt haben und ergänzen mit Fachwissen.
Kollektiv geführte Betriebe: so sieht das in der Praxis aus
Der Fondlihof in Dietikon ZH, die Ferme de Cerniévillers im Kanton Jura und La Touvière in der Nähe der Stadt Genf werden jeweils von einer Gruppe Menschen geführt, die nicht miteinander verwandt sind. Sie haben unterschiedliche Rechtsformen gefunden, um sich zu organisieren.Lesen
Mehr als ein Betriebsleiter: Geteilte Arbeit und Verantwortung
In einem Kollektiv verteilt sich die Arbeitslast auf mehr Schultern und die Beteiligten müssen weder verwandt sein, noch Wurzeln in der Landwirtschaft haben. Das erleichtert die Diversifizierung, ist aber rechtlich Neuland.
Gedanken machen, ehe der Entscheid fällt
Die Hofübergabe ist eine heikle Angelegenheit – besonders, wenn es um die Realteilung von landwirtschaftlichem Gewerbe geht. Diese ist nämlich nur in Ausnahmefällen erlaubt.
Grüne-Nationalrätin Delphine Klopfenstein wittert Benachteiligung bei der Hofübergabe
Werden Söhne bei der Hofübergabe bevorzugt? Nationalrätin Delphine Klopfenstein (Grüne/GE) will, dass der Bundesrat Massnahmen prüft.
«Der Betrieb ist so breit aufgestellt, weil Routine mir keine Freude macht»
22 Weine, 200 Hektaren Ackerbau: Bald übergibt Josef Meyer, der ehemalige Präsident der Zuckerrübenpflanzer, den Betrieb in Jussy (Genf) an seine Tochter Esther.
Steve Zurkinden hat 15 Jahre gesucht, mehrmals aufgegeben und dann einen Betrieb gefunden
Nicht nur ein Mal stand Steve Zurkinden kur davor, einen Hof übernehmen zu können. Der Meisterlandwirt und Lohnunternehmer wurde mehrmals überboten, sah sich von der Beratung ausgebremst und konnte schlussendlich sein Heimet trotz allem selbst finanzieren.
«Jetzt ist er Bauer und sagt, wie es geht», meint Fritz Burri über seinen Pächter
Seit einem Jahr pachtet Adrian Pulfer den Betrieb im bernischen Mamishaus von Fritz Burri. Letzterer wohnt im Stöckli, hilft aber auf dem Hof mit. Gerade was die Viehzucht anbelangt, schätzt der Pächter das Wissen seines Vorgängers.
Sarah Hell und Curdin Barandun haben einen Bergbetrieb gesucht und den Hof Miadi gefunden
Im Kanton Graubünden wurden die Umweltingenieurin und der Software-Entwickler bei ihrer Suche nach einem passenden Hof fündig. Die Übernahme wird sanft gestaltet, damit die Nachfolger vom Wissen ihrer Vorgänger profitieren können.
Patrick Schnyder und Svenja Luchsinger suchen einen Hof, der zu ihrer Alp passt
Der 26-Jährige wünscht sich einen Vollerwerbsbetrieb, auf dem er sich mit seiner Partnerin voll und ganz der Landwirtschaft widmen kann. Beide sind dafür gut vorbereitet und ausgebildet.
«Für die Hofübernahme sollte man sich seiner Ziele bewusst sein und keine Kompromisse eingehen»
Viele oft junge Menschen möchten sich den Traum eines eigenen Betriebs erfüllen. Markus von Gunten vom Inforama erklärt, wie man sich auf diesen grossen Schritt vorbereiten kann und woran zu denken sich lohnt.