pv_die-grune-online

Vom Rückgang zum Aufschwung: Der Zuckerrübenanbau in der Schweiz

Die Anzahl an Schweizer ZuckerrübenproduzentInnen ist nach Jahren des Rückgangs wieder leicht gestiegen. Gleichzeitig bleiben klimatische Herausforderungen, Krankheiten, Schädlinge und strengere Pflanzenschutzvorschriften bestehen.

In der Schweiz werden auf einer Fläche von gut 17 000 ha Zuckerrüben angebaut. Ab 2014 wurde der Anbau jedoch rückläufig. Die Ursachen dafür waren sinkende Rübenpreise, klimabedingt schwierige Vegetationsperioden, Krankheiten und Schädlinge, strengere Vorschriften im Pflanzenschutz sowie Veränderungen in der Bahnlogistik.

Seit dem Jahr 2022 ist beim Anbau wieder ein leichter Aufschwung zu erkennen. Mitte 2022 wurde eine Preiserhöhung von 8 Franken pro Tonne für die Saison 2023 (+13 %) festgelegt. Zusammen mit früheren Anpassungen bedeutete dies einen Preisanstieg von über 20 % innerhalb von zwei Jahren. Zudem ist der Einzelkulturbeitrag von 2100 Franken pro ha im Vergleich zu anderen Kulturen sehr hoch.

Die Anzahl ProduzentInnen ist gesunken. Während im Jahr 2010 noch 6153 Betriebe Zuckerrüben anbauten, lag die Anzahl im Jahr 2025 bei 3893. (Bild: Grafik: Nicole Geiser / Quelle: Schweizerischer Verband der Zuckerrübenpflanzer (SVZ), Schweizer Zucker AG)

www.zucker.ch

www.lid.ch

Weiterlesen

  • Der Ständerat berät das Vertragspaket Bilaterale III als Erstrat – die Referendumsfrage bleibt einer der grössten Streitpunkte.

    Bundesrat verniedlicht Risiken der Bilateralen – Kritik von Staatsrechtsprofessor

    Paul Richli widerspricht der Bundesbotschaft zu den Bilateralen III in zwei zentralen Punkten – und warnt vor einem faktischen Kartell gegen jede Ablehnung eines EU-Rechtsakts.
    Show more
  • Weil Landwirtschaft eigene Lösungen braucht

  • Erste Betriebsberatungen für das Luzerner Lachgasprojekt