36 Betriebe wurden mit dem Bio Bruna Award 2023 ausgezeichnet

Braunvieh Schweiz zeichnet jährlich die Bio-Betriebe mit dem besten Herdenmanagement mit dem Bio Bruna Award aus. Eiweissgehalt, Lebensleistung, Nutzungsdauer, Serviceperiode und Zellzahl dürfen speziell festgelegte Grenzen nicht über- oder unterschreiten.

Biologisch wirtschaftende Betriebe haben andere Voraussetzungen als konventionelle Betriebe. Deshalb hat Braunvieh Schweiz in Anlehnung an die Betriebsmanagementliste eine Auszeichnung für die Biobetriebe lanciert. Diese Betriebe werden für ihre ausserordentlichen Leistungen geehrt. Im Jahr 2023 haben insgesamt 36 Biobetriebe die Bedingungen erfüllt, davon 25 Betriebe im Berg- und 11 Betriebe im Talgebiet, dies sind drei mehr als im letzten Jahr.

Stefan Tanner seit fünf Jahren auf der Liste

Der Bergbetrieb von Stefan Tanner aus Stein AR ist seit 2018 ununterbrochen auf der Liste zu finden, also fünf Mal, was sein hervorragendes Betriebsmanagement unterstreicht. Unter den Betrieben aus dem Talgebiet ist Dominik Bühlmann aus Maschwanden ZH seit 2019 auf der Liste zu finden und somit derjenige Betrieb im Talgebiet, welcher am längsten ununterbrochen auf der Liste zu finden ist. Der Bio Bruna Award wurde in Zusammenarbeit mit dem FiBL ins Leben gerufen. Mehr als 1’500 Braunvieh-Herdebuchbetriebe bewirtschaften den Betrieb nach den Bio-Suisse-Richtlinien. Die Anzahl dieser Betriebe steigt jährlich an.

Kombination diverser Leistungsmerkmale

Langlebige Kühe, mit einer hohen, aber nachhaltigen Milchproduktion, mit einer guten Fruchtbarkeit und kombiniert mit gesunden Eutern sind Voraussetzung für den Bio Bruna Award. Nachfolgend sind die Anforderungen aufgeführt, die alle gleichzeitig erfüllt sein müssen.

Beste Einzelwerte

Trotz den strengen Bio-Richtlinien, vor allem auch bei der Fütterung, gibt es Betriebe mit hervorragenden Werten. Die folgenden Betriebe erreichten in den einzelnen Merkmalen die höchsten Einzelwerte: Hermann Bischof, Stein AR (höchster Eiweissgehalt / 3.58 %); Stefan Tanner, Stein AR (höchste Lebensleistung / 36’707 kg); Thomas von Büren, Oberdorf NW (längste Nutzungsdauer / 5.22 Jahre); Robert Baumeler, Malters LU (tiefste Serviceperiode / 74 Tage); Jacob Anton Sigron, Vaz/Obervaz GR (tiefste Zellzahlen / 32 ZZ).

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