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Die 2. Abstimmungs-Prognose: Massentierhaltungs-Initiative MTI hat keine Chance

Zwei Monate vor der Abstimmung zeigt unsere 2. Prognose zur Massentierhaltungs-Initiative: Die MTI wird mit rund 60 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. In den nächsten Tagen kommen die ersten «Wellen» der SRG-Trendumfrage und der Tamedia-Abstimmungsumfrage, die Genaueres zeigen werden.

In den nächsten Tagen werden die ersten sogenannten «Wellen» der SRG-Trendumfrage und der Tamedia-Abstimmungsumfrage publiziert – in denen die umstrittene Massentierhaltungs-Initiative MTI wahrscheinlich noch (knapp) von einer Mehrheit der Befragten unterstützt wird.

Aber bis zur Abstimmung am 25. September wird gemäss unserer 2. Prognose klar: Die MTI wird mit rund 60 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

Wie erstellen wir unsere Prognose für die MTI-Abstimmung?

Unsere Abstimmungs-Prognose für die Massentierhaltungs-Initiative MTI basiert auf insgesamt neun Indikatoren, von denen jeder einzelne bei vergangenen Abstimmungen das spätere Resultat relativ genau prognostizierten.

Zwei Monate vor der Abstimmung sind erst vier Indikatoren bekannt:

Infografik mit der Schlussabstimmung im Nationalrat und der Fair-Food-Initiative von 2018 als Indikatoren für die MTI-Abstimmung.
Die ersten Indikatoren für die Prognose zur Abstimmung der Massentierhaltungs-Initiative MTI sind die Schlussabstimmung im Nationalrat (59% Nein-Stimmen) und die thematisch vergleichbare Fair-Food-Initiative von 2018 (61% Nein-Stimmen).

Wir werden aber alle kommenden Umfragen und Prognosen berücksichtigen und die Prognose laufend aktualisieren.

Nein-Parolen von der Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB und SwissVeg

Bei den Parolen sind die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB und SwissVeg dazu gekommen – beide empfehlen ein Nein.

Eher überraschend ist das Nein von SwissVeg, der Interessenvertretung der Veganer und Vegetarier. Die Massentierhaltungs-Initiative halte nicht, was der Titel suggeriere: «Die MTI fordert keine Abschaffung der Massentierhaltung, sondern nur deren Reduzierung auf das Niveau der heutigen Bio-Fleischproduktion», erklärte SwissVeg.

Parolen der Parteien, Verbände und Konzerne

Bei Redaktionsschluss sind folgende Empfehlungen bekannt:

NEIN

  • Schweizer Bauernverband SBV
  • IP-Suisse
  • Neu: Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB
  • SVP
  • FDP
  • Mitte
  • Economiesuisse
  • Gewerbeverband
  • Fenaco
  • Neu: SwissVeg

JA

  • Bio Suisse
  • Demeter
  • Kleinbauernvereinigung
  • KAG Freiland
  • Neu: SP
  • Schweizer Tierschutz STS
  • Stiftung Tier im Recht
  • Stiftung Vier Pfoten
  • Fondation Franz Weber
  • Greenpeace
  • Pro Natura

Parole unbekannt

  • EVP
  • Grüne (DV am 20. August)
  • Grünliberale GLP (DV am 20. August)
  • Migros, Coop etc.

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