In der Ausgabe 12/25 von «die grüne» wurde über die Körnermaisernte der Staffelkultur-Kombination Zuckerrüben-Körnermais berichtet. Reto Minder war sehr zufrieden mit der Ernte und freute sich, dass die Ernte mit dem Mähdrescher reibungslos verlief. Er ist sehr gespannt auf die Ertragsergebnisse. Die Resultate sind noch ausstehend und werden in einer späteren Ausgabe im Jahr 2026 präsentiert.
Nach der Staffelkultur folgt Dinkel
Nach der Körnermaisernte waren lediglich noch die Zuckerrüben im Boden. Diese wurden dann am 13. November 2025 unter guten Bedingungen mit dem zweireihigen Rübenroder gerodet. «Die Rübenernte verlief sehr effizient, da der Fahrer den Rand nicht mehr roden musste. Am Vorgewende stand jeweils der Körnermais, der bereits geerntet war», erklärt Reto Minder. Am Feldrand wurden extra zwei Rübenhaufen erstellt – ein Haufen für die Staffelkulturen und ein zweiter Haufen für die Reinkultur.
Nach Körnermais-Zuckerrüben folgt Dinkel
Die Rübenabfuhr wird voraussichtlich Anfang Dezember stattfinden. Am Tag nach der Rübenernte hat Reto Minder mit seiner Direktsaatmaschine Dinkel ins Staffelkulturfeld eingesät. Zuvor hat er noch die jeweils zwei Reihen Maisstoppeln gemulcht. Reto Minder hat sich für Dinkel entschieden, weil dieser weniger anfällig auf Fusarien ist als beispielsweise Weizen. Beim Staffelkulturanbau muss die Fruchtfolge noch besser geplant werden, da die Anbaupausen und Fruchtfolgekrankheiten von jeweils zwei Kulturen berücksichtigt werden müssen.
Weitere Informationen zum Projekt
Was bisher geschah
- «die grüne» berichtet laufend, was im Ressourcenprojekt Staffelkulturen passiert, und begleitet die beiden Kulturkombinationen Weizen-Soja und Zuckerrüben-Körnermais von der Saat bis zur Ernte auf dem Betrieb von Reto Minder aus Jeuss FR. - Der Körnermais aus der Staffelkultur-Kombination Zuckerrüben-Körnermais wurde geerntet. Erstmals mit dem mit Raupen bestückten Mähdrescher, der extra für den Staffelkulturanbau umgebaut wurde. - Die Körnermaisernte verlief reibungslos. Die Raupen des Mähdreschers fuhren genau in den jeweils zwei Körnermaisreihen zwischen den Zucker-rüben.

