Geraldine Zutter

g.zutter@diegruene.ch

Die HAFL-Agronomin bewirtschaftet einen Betrieb mit Ackerbau und Mutterkühen. Dadurch bringt sie ihr Praxiswissen direkt vom Feld und Stall mit in die Redaktion. Am liebsten spricht sie mit Betriebsleitenden über ihre Feldarbeit und entdeckt dabei die Geschichten für «die grüne».

Alle Beiträge von Geraldine Zutter

  • Das Zusammenarbeiten und -wohnen unter einem Dach birgt Konfliktpotenzial. Familie Bader setzt auf offene Kommunikation, um klare Verhältnisse zu schaffen.

    Harmonisch zusammenleben und -arbeiten am selben Ort

    Wegziehen oder auf dem Betrieb bleiben? Das ist eine Frage, die sich viele stellen rund ums Thema Hofübergabe. Zusammenzuarbeiten und gleichzeitig noch am selben Ort zu wohnen, kann zu Konflikten führen. Nicht so bei Familie Bader. Auf dem Betrieb Bereten in Mümliswil SO wohnen beide Generationen auf dem Betrieb, und das soll voraussichtlich auch nach der Hofübergabe so bleiben.
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  • Andreas Minder setzt beim Einsilieren von Gras und Mais in Hoch- oder Fahrsilos immer Siliermittel ein, um Fehlgärungen und Nacherwärmung vorzubeugen.

    Siliermittel im Silo: Wann sie Futterverluste mindern – und wann sie unnötig sind

    Siliermittel sind keine Wundermittel, können aber den Silierprozess positiv beeinflussen und somit die Futterqualität erhalten. René Bünter von der Silovereinigung und Lohnunternehmer Andreas Minder erklären, wann deren Einsatz Sinn macht.
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  • Wegen der Trockenheit muss der Mais vielerorts deutlich früher geerntet werden. Zu trockener Mais sollte kürzer gehäckselt werden, damit er ausreichend verdichtet werden kann.

    Wenige Millimeter entscheiden über die Maissilage-Qualität des ganzen Futterjahres

    Der Erntezeitpunkt und die Häcksellänge der Maissilage entscheiden über die Futterqualität des ganzen Jahres. Warum 8 mm die goldene Mitte zwischen guter Silierbarkeit und Verdaulichkeit sind, erklären ein Milchproduzent, ein Lohnunternehmer und ein Fütterungsberater.
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  • Christoph Kern lässt seinen Raps als Einzelkorn säen. Damit ist sein Bestand homogener und einfacher zum Führen.

    Saatdichte, Saattechnik und Saatbettvorbereitung entscheiden über den Rapsertrag

    Weniger Saatgut kann mehr Ertrag bringen – zumindest unter den richtigen Bedingungen. Warum die richtige Saatbettvorbereitung wichtiger ist als die Saattechnik, erklären Rapsprofi Christoph Kern und Berater Alexander Grob.
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  • Thomas Haller hat bereits vor dem Projekt eine neue Pflanzenschutzspritze mit Einzeldüsenabschaltung gekauft.

    Lohnunternehmer sind wichtig für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln

    Das Ressourcenprojekt Pflopf wurde erfolgreich abgeschlossen. Eine wichtige Erkenntnis daraus ist, dass Lohnunternehmer eine Schlüsselrolle bei der Pflanzenschutzmittel-Reduktion spielen, weshalb sie künftig von Bundesbeiträgen profitieren sollen.
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  • Hier hat Elias Z’Rotz den Futterweizen direkt in eine stehende Gründüngung eingesät. Vom Arbeitsaufwand her ein schnelles Verfahren. Mit der Direktsaat kann Familie Z’Rotz Kosten in Form von Treibstoff, Arbeitsaufwand und Maschinenverschleiss einsparen.

    Direktsaat rechnet sich für den Boden und das Portemonnaie

    Anlässlich der Soil Evolution 2026 auf dem Gurten fand eine Exkursion zur Ferme du Château in Gorgier NE statt. Familie Z’Rotz setzt seit 14 Jahren auf Direktsaat. Diese Strategie rechnet sich für den Boden und die Buchhaltung. Insgesamt spart Familie Z'Rotz dank Direktsaat rund 20'000 Franken ein gegenüber der Pflug-Variante.
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  • Josef und Sibylle Bader (unten rechts) haben gut fürs Alter vorgesorgt. So können sie den Betrieb sorglos an die nächste Generation weitergeben.

    Familie Bader hat gut vorgesorgt, auch ohne Geldfluss

    Sibylle Bader ist auf dem Betrieb ihres Mannes angestellt und erhält die Hälfte des Betriebseinkommens. Daraus kann sie stets in die Vorsorge einzahlen, weshalb sie gut vorbereitet ist für die Zeit nach der Hofübergabe.
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  • Hofdüngerverschiebungen werden ab Ende August 2026 neu über Digiflux und nicht mehr über Hoduflu erfasst.

    Digiflux kommt Ende August und ersetzt HODUFLU

    Ab Ende August wird Hoduflu durch Digiflux ersetzt, egal wie der Bundesrat über die beiden Gegeninitiativen entscheidet.
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  • Zahlen offenzulegen ist für Familie Bader wichtig. Liliane Bader hat in ihrer Projektarbeit zur Bäuerin mit Fachausweis bereits einen Darlehensvertrag mit ihren Eltern erstellt.

    Bei Familie Bader erfolgt die Finanzierung ohne Geldfluss

    Familie Bader setzt auf klare Abmachungen bei den Finanzen. Frühzeitige Planung und offene Kommunikation, auch über Geldangelegenheiten, sind der Schlüssel für eine gelungene Hofübergabe.
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  • Daniel Stüdi entwickelte seine eigene Sämaschine: eine Federzahnegge mit zwei Sägeräten und einer Walze. Diese funktioniert gut für seine schluffigen Böden.

    Humus muss über Generationen hinweg aufgebaut werden

    Mirjam Lüthi und Daniel Stüdi nahmen am Ressourcenprojekt Humus teil. Sie berichten, wieso sie weiterhin Gründüngungen ansäen, warum Untersaaten nur jedes dritte Mal funktionieren und weshalb die Humusbilanz trotz Massnahmen eher ernüchternd ausfiel.
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