Die Dunkle Biene: einheimisch, aber gefährdet

Die Dunkle Biene hat eine eigenständige Genetik. Durch den Import anderer Bienenrassen ist ihr Bestand gefährdet.

Die Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) ist eine Rasse, die sich nach der letzten Eiszeit nördlich der Alpen, von den Pyrenäen bis zum Ural, verbreitet hat. Hierzulande war sie lange die einzige Honigbiene. Seit 150 Jahren wird sie von importierten Bienenrassen verdrängt, etwa Carnica und Ligustica aus Österreich, Slowenien und Italien. Inzwischen gilt die Dunkle Biene als gefährdet. Ihr Bestand von rund 60 000 Völkern in der Schweiz mit zusammenhängenden Populationen in den Voralpen und Alpengebieten ist von grosser ökologischer, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Der Kanton Glarus ist seit 30 Jahren ein kantonales Schutzgebiet. Eigenheiten der Dunklen Biene sind unter anderem:

  • eigenständige, lokale Genetik
  • ausgeprägte Brutpause im Winter
  • winterfest, anpassungsfähig, langlebig
  • sanftmütig
  • starker, vielfältiger Pollensammeltrieb
  • fliegt auch bei niedrigen Temperaturen.

Weitere Informationen: www.mellifera.ch

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