Bodenfruchtbarkeit, Praxiswissen und Innovationen an den Bio-Ackerbautagen

Wie sieht der Bioackerbau von morgen aus? Welche Kulturen, Technologien und Anbausysteme helfen, den Herausforderungen von Klima, Markt und Politik zu begegnen? Mögliche Antworten auf diese Fragen liefern die Bio-Ackerbautage vom 19. Juni und 20. Juni in St. Katharinental bei Diessenhofen TG.

Während zwei Tagen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges, zweisprachiges Programm mit Feldversuchen, Maschinendemonstrationen, Fachreferaten und einem breiten Austausch innerhalb der Schweizer Bio-Branche.

Bodenfruchtbarkeit im Zentrum

Unter dem Motto «Erdenklich fruchtbar – Terriblement fertile» stehen die diesjährigen Bioackerbautage ganz im Zeichen eines gesunden und fruchtbaren Bodens.

Am Freitag, 19. Juni, und Samstag, 20. Juni 2026, wird das Gelände der Domäne St. Katharinental in Diessenhofen TG zum Treffpunkt für alle Interessierten am biologischen Ackerbau.

Die Besucher erwartet ein breites Angebot an Feldposten mit aktuellen Versuchsanlagen und praxisnahen Demonstrationen.

Feldversuche mit grosser Praxisnähe

Besonders spannend sind die direkten Vergleiche verschiedener Anbausysteme. Bei den Zuckerrüben werden beispielsweise gesäte und gesetzte Bestände miteinander verglichen. Im Sojaanbau wird das sogenannte «System Dörig» auf Turiel-Dämmen vorgestellt. Auch Fragen zu Saatdichte, Impfung oder Sortenwahl werden praxisnah diskutiert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Streifenanbau. Hier werden unterschiedliche Kulturen wie Hafer-Ackerbohnen-Gemenge, Sorghum, Kartoffeln oder Kunstwiesen im Misch- und Streifenanbau präsentiert.

Bodenfruchtbarkeit, Praxiswissen und Innovationen an den Bio-Ackerbautagen
Maschinendemonstrationen sind dabei besondere Publikumsmagnete. Im Bereich der Unkrautbekämpfung gibt es immer wieder interessante Neuerungen zu sehen.

Zukunftstechnologien im Praxiseinsatz

Ein besonderer Publikumsmagnet dürften erneut die Maschinendemonstrationen sein. Im Fokus stehen moderne Geräte zur mechanischen und KI-gestützten Unkrautregulierung. Mehrmals täglich werden Laser- und Hacksysteme direkt im Feld vorgeführt. Zu sehen sind unter anderem Laserweeder, Inrow-Hacktechnik, autonome Systeme und Präzisionsstriegel.

Ergänzt wird das Angebot durch eine umfangreiche Maschinenausstellung mit modernen Geräten – von Bodenbearbeitungsgeräten über E-Traktoren bis zu Jätrobotern. Hersteller und Händler stehen dabei direkt für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Bodenfruchtbarkeit, Praxiswissen und Innovationen an den Bio-Ackerbautagen
Der fachliche Austausch ist im Ackerbau sehr wichtig. Die Erfahrungen von Berufskollegen und die Meinung von Pflanzenschutz-Experten sind oft hilfreich.

Spannende Referate und Diskussionen

Neben den Feldposten bieten die Bioackerbautage auch ein attraktives Vortragsprogramm. Christoph Felgentreu spricht über die Bedeutung gesunder Böden für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Auch die Biozüchtung erhält einen prominenten Platz. Fachleute des Vereins für Kulturpflanzenentwicklung, Getreidezüchtung Peter Kunz (GZPK), geben Einblick in die Entwicklung robuster und standortangepasster Sorten für den biologischen Landbau.

Bodenfruchtbarkeit, Praxiswissen und Innovationen an den Bio-Ackerbautagen
Pflanzenschutz und Kulturführung sind im Biolandbau besonders anspruchsvoll. Neue Erkenntnisse sind für alle Teilnehmer sehr wertvoll.

Treffpunkt der Schweizer Bio-Branche

Die Bioackerbautage sind weit mehr als eine Fachveranstaltung. Über 30 Organisationen und Unternehmen präsentieren sich an den Ständen im Ausstellungsbereich und laden zum Austausch ein.

Für viele Besucherinnen und Besucher ist der Anlass eine wertvolle Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, neue Ideen aufzunehmen und Erfahrungen auszutauschen.

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