Raumplanungsgesetz 2: Vorschnelle und unnötige Kritik an den kantonalen Vollzugsbehörden

Samuel Otti

s.otti@bauernzeitung.ch

Ein landwirtschaftlicher Praktiker mit Sinn für Theorie. Der erfahrene Biolandwirt hat den Marktstand gegen den Bildschirm im Redaktionsbüro ausgetauscht. Bei Marktthemen ist seine Feder besonders spitz.

Alle Beiträge von Samuel Otti

  • Urs Widmers Kühe sind zwei Tage lang auf der gleichen Koppel. Die Koppeln sind so gross gewählt, dass beim Heuen oder Güllen nicht zu viel Aufwand entsteht.

    «Das Weiden ist das, was mein Herz erfreut», sagt der Luzerner Urs Widmer

    Der Landwirt aus Inwil setzt seit mehr als zwei Jahrzehnten auf saisonale Abkalbung und eine konsequente Weidestrategie. Möglichst viel Milch soll dort entstehen, wo das Futter am günstigsten ist: auf der Weide.
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  • Die 125 Alp- und Hobelkäsesorten konnten an der OHA degustiert werden. Der Publikumsandrang war sehr gross und die Muster schnell aufgegessen.

    Berner Alpkäse: Jury lobt hohe Qualität trotz Trockenheit

    125 Käse wurden an der 27. Berner Alpkäsemeisterschaft an der OHA in Thun beurteilt. Die Qualität war hoch – obwohl Hitze, Trockenheit und Wassermangel den Älplerinnen und Älplern einiges abverlangten.
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  • Michael Sutter (weideberatung.ch) erklärte das Weidemanagement sehr anschaulich und praxisnah.

    Wenn das Gras knapp wird, entscheidet das Management über den Erfolg

    Trockenheit und Futtermangel prägten die AGFF-Mittellandtagung. Die Fachleute zeigten, wo Bauern Handlungsspielraum haben: bei Weideführung, toleranten Mischungen, Grundfutterqualität sowie Technik.
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  • Der Stallneubau von Jürg Mäder steht in Albligen, einem kleinen bernischen Gebiet auf der freiburgischen Seite der Sense. Der gewaltige Bau passt sich der Landschaft perfekt an.

    Wo die Roboter arbeiten, damit Familie Mäder Zeit für anderes gewinnt

    In Albligen BE haben Jürg Mäder, Pia Spack und Aaron Schmutz einen automatisierten Milchviehstall gebaut. Technik übernimmt Routinearbeiten – damit mehr Zeit für Tierbeobachtung und andere Betriebszweige bleibt.
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  • Vielfältige Gruppen aus der ganzen Schweiz reisten nach Schüpfen an das Eidgenössische Scheller- und Treichlertreffen EST 2026.

    Schüpfen vibrierte im Treicheltakt - grossartige Vielfalt im Brauchtum

    Geschmiedet oder geschweisst, am Lederriemen, am Tragjoch oder einfach in der Hand: Am 16. Eidgenössischen Scheller- und Treichlertreffen zeigte sich das Brauchtum in einer grossen Vielfalt.
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  • Die neugewählten Verwaltungsratsmitglieder der Spesag. vl. Pascal Johner, David Perler, Roman Rüdemann. Sie gehören gleichzeitig auch dem Verwaltungsrat der Saatzuchtgenossenschaft Düdingen an.

    Die Hitze drückt den Kartoffelertrag heuer um 38 Prozent

    Die Probegrabungen lassen für die Kartoffelernte 2026 wenig Spielraum: Der Ertrag liegt deutlich unter dem Vorjahr. An der GV informierte die Spesag über Ernteaussichten, Sorten, Qualität und Preise.
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  • Der Betrieb von Markus Fischer und seiner Familie liegt im Frühling inmitten von blühenden Hochstammbäumen und Weiden.

    Biobauer Fischer schafft Futter-Puffer durch Alpung

    Markus Fischer setzt auf seinem Bio-Milchviehbetrieb in Bäretswil ZH konsequent auf Vollweide, saisonale Abkalbung und robuste Kiwi-Cross-Kühe. So schafft er sich Luft – auch im Hinblick auf die Trockenheit 2026.
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  • Der Zihl-Kanal zwischen Neuenburger- und Bielersee ist eine der Schlüsselstellen der Juragewässer-Korrektionen.

    Passive Bewässerung im Grossen Moos: Drainagen versorgen Kulturen von unten

    Wasser hatte es im Grossen Moos meist zu viel – die Kunst lag darin, es möglichst rasch loszuwerden. Im trockenen Sommer 2026 zeigt ein Pilotversuch auf dem Betrieb Schwab in Gals, dass die alten Drainagen auch das Gegenteil können.
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  • Nach den Angriffen waren alle Tiere nervös und verängstigt. Wegen der grossen Hitze lassen sie sich am Morgen jeweils bei den Tränkestellen nieder.

    Wolf reisst Rinder im Neuenburger Jura – Bund lässt warten

    Auf den Juraweiden des Kantons Neuenburg hat sich die Wolfsproblematik zugespitzt: Der Wolf M585 hat gelernt, Rinder zu reissen. Während die Bauern jede Nacht um ihre Tiere bangen, mahlen die administrativen Mühlen in Bern langsam.
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  • Gemüsekulturen verursachen nicht immer die gleichen Kosten und können darum keinen fixen Preis haben. Damit verliert der Produzent an Wertschöpfung.

    Wenn im Gemüsebau jeder für sich kämpft, gewinnt der Handel

    Der Streit um langfristige Fixpreisverträge zeigt ein Grundproblem im Gemüsebau: viele einzelne Produzenten stehen wenigen, mächtigen Abnehmern gegenüber. Wie viel Solidarität braucht es, damit daraus kein ruinöser Verdrängungskampf wird?
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