Die Landwirtschaftskammer (Laka) hat die Stellungnahme des Schweizer Bauernverbandes (SBV) zur geplante Reform der landwirtschaftlichen Grundbildung verabschiedet.
Mehr Lektionen gefordert
Ein Antrag des Berner Bauernverbandes, zurück auf Feld eins zu gehen und die Reform noch einmal auf den Prüfstand zu stellen, blieb chancenlos. Für Kritik gesorgt hatte vor allem die in der Reform vorgesehene frühe Spezialisierung der Ausbildung.
Markus Ritter zur Bildungsrevision: «3+1 ist ein Kompromiss»
Die Bildungsrevision stehe nicht auf der Kippe, sagt Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes (SBV), im Interview. Das vorgeschlagene Modell 3+1 sieht er als Kompromisslösung. Sie erlaube es den Lernenden, die Ausbildung an die Bedürfnisse ihres Betriebs anzupassen.Der SBV unterstützt den Vorschlag einer dreijährigen Ausbildung mit unterschiedlichen Fachrichtungen im dritten Lehrjahr und einem optionalen Zusatzjahr mit einer weiteren Vertiefung. Er möchte die Gesamtzahl der Lektionen erhöhen und die Anzahl überbetrieblicher Kurse auf maximal 12 Tage beschränken.
Ja zum Klimaschutzgesetz
Weiter fasste die Laka die Parolen für die Volksabstimmung vom 18. Juni. Sie sagt Ja zum Klimaschutzgesetz und der Vorlage zur OECD-Mindeststeuer. Zu den Covid-Verordnungen wurde Stimmfreigabe beschlossen.

