Bauernverband sagt Ja zur Bildungsreform

Der Schweizer Bauernverband unterstützt bei der Reform der landwirtschaftlichen Grundbildung das Modell 3+1. Die Landwirtschaftskammer folgte an ihrer Tagung in Landquart dem Vorstand und verabschiedete dessen Stellungnahme. Ein Antrag der Berner, zurück auf Feld eins zu gehen, fand kein Gehör.

Die Landwirtschaftskammer (Laka) hat die Stellungnahme des Schweizer Bauernverbandes (SBV) zur geplante Reform der landwirtschaftlichen Grundbildung verabschiedet.

Mehr Lektionen gefordert

Ein Antrag des Berner Bauernverbandes, zurück auf Feld eins zu gehen und die Reform noch einmal auf den Prüfstand zu stellen, blieb chancenlos. Für Kritik gesorgt hatte vor allem die in der Reform vorgesehene frühe Spezialisierung der Ausbildung.

Der SBV unterstützt den Vorschlag einer dreijährigen Ausbildung mit unterschiedlichen Fachrichtungen im dritten Lehrjahr und einem optionalen Zusatzjahr mit einer weiteren Vertiefung. Er möchte die Gesamtzahl der Lektionen erhöhen und die Anzahl überbetrieblicher Kurse auf maximal 12 Tage beschränken.

Ja zum Klimaschutzgesetz

Weiter fasste die Laka die Parolen für die Volksabstimmung vom 18. Juni. Sie sagt Ja zum Klimaschutzgesetz und der Vorlage zur OECD-Mindeststeuer. Zu den Covid-Verordnungen wurde Stimmfreigabe beschlossen.