Ein Merkblatt zeigt, wie QM-Schweizer Fleisch für Hobby-Schafhalter geht

Ohne Teilnahme am Programm zur Qualitätssicherung wird es immer schwieriger, Schaffleisch zu vermarkten. Das gilt auch für Nebenerwerbs- und Hobbybetriebe, die sich daher zunehmend anerkennen lassen wollen.

QM-Schweizer Fleisch (QM-SF) steht auch Betrieben offen, die keine Direktzahlungen erhalten, stellt der Schweizer Bauernverband (SBV) in einer Mitteilung fest. Voraussetzung dafür sei aber, dass der Ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) oder gleichwertige Anforderungen erfüllt werden. Das betreffe beispielsweise die Meldung der Abgabe von Mist an andere Betriebe auf der Plattform Hoduflu.

Häufig eine Voraussetzung

Der SBV verzeichnet nach eigenen Angaben immer mehr Anfragen von Hobby- und Nebenerwerbsbetrieben, die sich für das Qualitätssicherungs-Programm anerkennen lassen wollen. Das liege daran, dass viele Schweizer Schlachtbetriebe die Teilnahme ihrer Lieferanten voraussetzen. «Wer nicht ausschliesslich direkt vermarktet oder an einen lokalen Metzger liefert, hat es ohne QM-SF zunehmend schwerer, seine Schafe schlachten zu lassen und ihr Fleisch zu verkaufen», so der SBV.

Auf steigendes Interesse reagiert

Da es immer mehr Anfragen gegeben habe, sei entsprechendes Infomaterial erstellt worden: Das Merkblatt «QM-Schweizer Fleisch für Schafe aus Hobbybetrieben» der Geschäftsstelle QM-SF fasst die wichtigsten Punkte zusammen

Weiterlesen

  • «Das Gericht stellt fest: Elsa hat die Fehler im System für sich ausgenutzt»

    «Das Gericht stellt fest: Elsa hat die Fehler im System für sich ausgenutzt»

    Uniterre zitiert das Urteil des Kreisgerichts Broye, das ihrem Präsidenten und ehemaligen Milchproduzenten Maurus Gerber teilweise Recht gibt. Noch ist das Urteil gegen Elsa zwar nicht rechtskräftig, man fühlt sich aber im Kampf für eine Direktauszahlung bestätigt.
    Show more
  • Kulinarisches Berner Oberland: Gewinnen Sie das Buch «Alpe-Chuchi»

  • Schon jetzt vorsorgen für den nächsten Hitzesommer - diese Beispiele zeigen wie