Der Schweizer Traktorenmarkt zeigt im Jahr 2026 trotz grosser Herausforderungen in der Landwirtschaft eine stabile Entwicklung. Mit 1159 neu zugelassenen Traktoren in den ersten acht Monaten sind dies nur 21 verkaufte Traktoren weniger als in der gleichen Zeitperiode im Jahr davor. Man darf also gespannt sein, wie sich die Zahlen bis Ende des Jahres noch entwickeln werden.
Auf jeden Fall wurden im August mit 127 neu zugelassenen Traktoren 13 mehr verkauft als noch im August 2025. Das sind immerhin 11,4 % mehr als im Vorjahresmonat. Dies zeigt die Statistik des Schweizerischen Landmaschinen-Verbands.
Spitzenreiter bleibt nach wie vor die Marke Fendt. 283 neue Fendt-Traktoren wurden in den ersten acht Monaten zugelassen. Im August lief das Geschäft von Fendt aber nicht so rosig: Nur gerade 18 Fendt-Traktoren wurden neu zugelassen. Im Vorjahr waren es noch 27.

Für John Deere läuft es gut
Ausgezeichnet hingegen lief es im August 2026 für JohnDeere. Das Unternehmen konnte 39 neue John-Deere-Traktoren zulassen, 16 mehr als noch im Jahr davor. Bisher konnte John Deere insgesamt in diesem Jahr 200 neue Traktoren auf den Markt bringen, das sind doch 37 mehr als im Jahr 2025. Somit figuriert John Deere hinter Fendt auf Rang zwei.
Auch gut lief es im August für Deutz-Fahr: Sie brachte 17 Neuzulassungen, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von sieben Traktoren ist. So kann Deutz-Fahr in den ersten acht Monaten von diesem Jahr mit 137 (im Vorjahr waren es 142) neu zugelassenen Traktoren auftrumpfen, was für den dritten Platz reicht. Gut gelaufen ist es im August auch für New Holland, welche elf neue Traktoren zulassen konnten.
Im Vorjahr waren es noch sechs. Weiter stark auf dem Vormarsch ist die Traktoren-Marke Valtra. Obwohl sie im August nur fünf Neuzulassungen hatten, konnten sie in den ersten acht Monaten in diesem Jahr 63 neue Traktoren verkaufen, was ein Plus von 14 Traktoren gegenüber dem Vorjahr ist.

Rückgang für Hürlimann
Bisher nicht so gut gelaufen ist es für die Traktorenmarke Hürlimann. In den ersten acht Monaten konnten sie nur 29 Traktoren neu zulassen, im Vorjahr waren es noch deren 38. Auch Kubota konnte bisher nur 16, im Vorjahr 23, neue Traktoren verkaufen.
Bei Massey-Ferguson wünscht man sich ebenso bessere Zahlen. Im August konnten nur fünf Neuzulassungen getätigt werden. Im August 2025 waren es noch zwölf Traktoren. Von Januar bis August konnte Massey-Ferguson bisher 72 neue Zulassungen tätigen, im Vorjahr waren es noch deren 117, was schlussendlich ein Minus von 45 Stück oder 38,5 % ist.
Positiv ist die Entwicklung hingegen für Lindner: 68 Neuzulassungen konnten sie von Januar bis August verbuchen, was ein Plus von acht Traktoren gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Reform ist bei den Transportern auf dem Spitzenplatz
Bei den Transportern wurden in den acht Monaten in diesem Jahr 96 Neuzulassungen gewährt. Das sind zehn Transporter mehr als im Vorjahr in der gleichen Zeitperiode. Ob der Trend bis Ende des Jahres anhalten wird, wird sich zeigen. Im August konnte Reform vier Transporter neu zulassen. Mit bisher 34 verkauften Transportern in diesem Jahr liegt Reform damit auf dem ersten Platz.
Lindner, mit zwei verkauften Neuzulassungen im August und mit insgesamt 32 Neuzulassungen im Jahr 2026, liegt auf Rang zwei. Aebi konnte im August keine Neuzulassungen verbuchen, liegt aber mit 29 verkauften Transportern in diesem Jahr auf Rang drei.

Bei den Zweiachsmähern ist Aebi mit schon 68 verkauften Maschinen in diesem Jahr Spitzenreiter. Bisher konnten sie zehn Stück mehr verkaufen als im Vorjahr in der gleichen Zeitperiode. Gefolgt von Reform (66) und von Antonio Carraro mit 19 verkauften Zweiachsmähern vom Januar bis August 2026.

