Ein Onlineshop zur Rettung der Zibelezöpfe im Jahr ohne Zibelemärit

Die Genossenschaft Gemüse Erzeuger Seeland hat einen eigenen Onlineshop erstellt, um die Tausenden Zibelezöpfe zu verkaufen, die für den abgesagten Märit bestimmt waren.

Diese Woche läuft in Bern die «Zibelewuche», die den Berner Zwiebel- und Knoblauchproduzenten eine Möglichkeit geben soll, ihr traditionell zu Zöpfen getrütscheltes Gemüse zu verkaufen. Damit wirklich niemand auf seiner Ware sitzen bleibt und auch die üblichen Zibelemärit-Besucher nicht leer ausgehen müssen, hat die Genossenschaft Gemüse Erzeuger Seeland kurzfristig eine Website erstellt.

Ein Onlineshop mit nichts als Zwiebeln

Unter www.original-zibelezopf.ch wird ein breites Sortiment von Zwiebelzöpfen mit Knoblauch und Zwiebeln angeboten, in verschiedenen Grössen und alle in Kerzers aus Schweizer Gemüse hergestellt.

Man hoffe darauf, dass viele Leute nun dabei helfen, Food Waste zu verhindern und die Zwiebeln zu verkaufen. Die Genossenschaft preist die Zöpfe etwa als Weihnachts-, Firmen- oder Mitarbeitergeschenk an. Sie werden per Post verschickt oder können bei Tschachtli's Hofladen in Kerzers abgeholt werden.

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  • Die Zwiebeln wären parat. Doch heuer wird es viel weniger Trütsche brauchen, da der Berner Zibelemärit abgesagt ist. Hanni Iseli (links) und Gaby Iseli, eine der drei Töchter auf dem Familienbetrieb Iseli, lassen sich trotzdem das Lachen nicht nehmen. (Bild Andrea Wyss)

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