Momentan wird ausgesät. Das nährstoffarme Aussaatsubstrat stellen wir hier an der Gartenbauschule Hünibach selbst her. Es besteht aus Laubkompost, Landerde und Perlit. Das Perlit sorgt für genügend Luftanteil und dass das Substrat nicht zu sehr zusammenfällt. Perlit sind weisse Körner, die aus aufgeschäumten Gestein bestehen. Daher sind sie auch sehr leicht. Das Laubkompost und die Landerde werden fein gesiebt und mit dem Perlit gleichmässig vermischt.

Was das Wachstum beeinflusst

In der Zierpflanzenwerkstatt in Rubigen arbeiten wir biologisch-dynamisch. Der Mond und die Sterne haben einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Die Elemente können das Wachstum entweder begünstigen oder hemmen. An Blütentagen werden Sommerblumen ausgesät, die in die Blüte gehen sollen. Heute säte ich Petunien, Kapuzinerkresse und Himmelsleiter.

Der Rabarber kommt

Zurzeit widmen wir uns auch den Rhabarberstöcken auf dem Feld. Die ersten Blätter drücken sich bereits aus der Erde. Man erkennt sie an den roten Spitzen, die aussehen wie Daumen. Die Reihen habe ich zusammen mit meiner Ausbildungsverantwortliche gejätet, damit die grossen Rhabarberblätter Platz zum Entfalten haben werden. Um jeden Stock verteilten wir Komposterde und mischten diesen mit einer Blatthacke in die Landerde ein. Komposterde enthält viel Nährstoffe und diese werden in den kommenden Monaten für die dunkelgrünen Blätter und die roten Stiele gebraucht.

 

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