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Am Kalten Markt wurden Marktstände betreut statt Schulbänke gedrückt

Die Abschlussklassen der Landwirtschaftlichen Schule nehmen am traditionellen Kalten Markt in Schüpfheim teil. Mit viel Netzwerk und guter Lehrkraft zum Spass am Unterricht.

Nach der Coronapause dürfen wir 3.-Lehrjahrs-Schüler vom BBZN Chlosterbüel wie jedes Jahr wieder zwei Marktstände aufstellen, um unsere Klassenkasse aufzubessern.

Spass am gemeinsamen Projekt

Bereits Ende Oktober haben wir angefangen, im Unterricht diverse Idee zu sammeln und das und jenes zu organisieren. Meryl (oder Frau Meyer) leitet und unterstützt uns bei diesem Projekt.

Sie ist eine begeisterte junge Lehrerin, die ihren Beruf mit Herzblut ausübt und uns die Freude an der ganzen Sache beibringt. Ausnahmsweise sprechen wir uns gegenseitig per Du an, was für uns Schüler etwas ungewöhnlich ist, aber sehr geschätzt wird.

Laufend bleiben die 3 Klassen auf Whatsapp im Kontakt, damit auch ausserhalb des Unterrichts alle auf dem neuesten Stand sind und nichts vergessen geht.

Regional und hausgemacht - Bratwürste, Zöpfe, Käseschnitten usw.

Wenn wir unsere Angebote für den Stand festgelegt haben, bereiten wir meistens alles selber vor. Selbstgemachte Bratwürste und Zöpfe, Käseschnitten, Kaffee, Kuchen, Holzkunstwerke und vieles mehr waren an unseren Ständen anzutreffen.

Sehr erfolgreich war auch das Glücksrad, wofür ich und ein paar andere Kollegen aus der Parallelklasse für zahlreiche Sponsorenpreise bei diversen landwirtschaftlichen und regionalen Organisationen anfragten.

Erfolgreicher Verkaufstag geht zu Ende

Am Morgen trafen wir uns schon früh im Dorf, denn die Stände mussten noch aufgestellt werden. Ab 8 Uhr war Markteröffnung. Je später es wurde, desto mehr nahm der Kundenverkehr zu.

Da wir schichtweise am Stand eingeteilt waren, mussten alle zusätzlich ein paar Stunden am Unterricht teilnehmen. Abends um ca. 18 Uhr räumten wir alles zusammen, denn später war Chilbi angesagt.

Zur Person

Francesco De Benedetto ist in der Zweitausbildung zum Landwirt EFZ und war Kandidat für den Lehrling des Jahres 2022. Nach seiner ersten Lehre als Sanitärinstallateur verliebte sich der 20-Jährige aus Gretzenbach SO in die Landwirtschaft, vor allem in die Rindviehhaltung. Das 3. Lehrjahr absolviert er in Entlebuch bei Familie Sempach auf dem Hof Vorderbrunnen. Aus deren Milch gibt es Emmentaler Käse und Entlebucher Käsespezialitäten.

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