Die beliebte Sendung des Schweizer Fernsehens «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» startet in eine neue Staffel. Heuer öffnen schon zum 20. Mal sieben Gastgeberinnen ihre Türen und bekochen einander. Bereits haben die Dreharbeiten auf den Höfen der Landfrauen begonnen.
Die neue Staffel will erneut die Vielfalt und die unterschiedlichen Realitäten von Bäuerinnen auf dem Land zeigen. Ob Grossfamilie mit fünf Kindern, Lebensentwürfe mit klassischer Rollenverteilung oder solche, die nicht überall auf Verständnis stossen, grosser Altersunterschied, Alpleben, gesundheitliche Herausforderungen oder die Balance zwischen Beruf, Familie und Landwirtschaft – die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen gespannt sein. «Die sieben Landfrauen gewähren emotionale Einblicke in ihren Alltag zwischen Hof, Familie, persönlichen Herausforderungen und ihrem Ziel, den grössten Kochwettbewerb der Schweiz zu gewinnen», schreibt das SRF in einer Mitteilung.
Hintergrund der Kandidatinnen ist gewohnt divers
Aus Obernau im Kanton Luzern tritt Claudia Kilchmann an. In ihrem Alltag bewältigt die 39-Jährige den Spagat mit fünf Kindern, Stall, eigener Backstube und Haushalt. In einem Tagebuch auf Instagram teilt sie ihr Leben, um Verständnis für die Landwirtschaft zu schaffen.
Margrit Streiff(45) kommt aus dem glarnerischen Braunwald. Während sie mitten im Leben steht, denkt ihr Mann Jakob an die Pension. Denn das Paar heiratete trotz Widerstand, als sie 19 und er 33 Jahre alt war.
Verzicht auf soziale Medien
Den Kanton Schwyz vertritt Sonja Rutz (46) aus Küssnacht am Rigi. Ihr Leben spielt sich auf dem Heimbetrieb, aber auch auf der Alp ab. Mit ihrem Mann lebt sie im Winter ein Rollenmodell, wie es nicht alltäglich ist.
Monika Kern (36) stammt aus Amlikon-Bissegg im Kanton Thurgau. Die ehemalige Apfelkönigin lebt ein klassisches Familienmodell mit vier Kindern und verzichtet bewusst auf den Umgang mit sozialen Medien.
Nicht alles alleine tragen
Als Freiburger Kandidatin gewährt Angélique Bapst (36) aus Oberschrot einen Einblick in ihr Leben. Die «Landfrauenküche» soll ihre Abenteuerlust wieder wecken. Denn die Senslerin und ihre Familie erleben schwere Zeiten, durch die sie jedoch gelernt hat, Hilfe anzunehmen.
Auf ihrem Hof im bernischen Gerzensee setzt Miriam Bienz (47) aus Gerzensee auf Lebensfreude, innere Balance und Spiritualität. Sie ist als Quereinsteigerin zur Landwirtschaft gekommen und kennt auch das Stadtleben.
Mirjam Leuenberger (41) aus Gelterkinden vertritt den Kanton Basel-Landschaft. Sportlich macht der Polizistin keiner so schnell was vor. Doch in der Küche betritt sie Neuland. Ein komplettes Landfrauen-Menü für sechs Gäste zuzubereiten, bedeutet für sie eine echte Bewährungsprobe.
Mit der BauernZeitung ganz nah dabei
Ab dem 30. Oktober 2026 tritt jeden Freitagabend eine Landfrau zum Kochwettbewerb an und wird von den anderen sechs Kandidatinnen bewertet. Die Siegerin wird dann in der Finalsendung vom 18. Dezember als «Landfrau 2026» gekürt. Die BauernZeitung wird die Sendung erneut eng begleiten.

