Der Stör ist ein Überlebenskünstler. Seit über 200 Millionen Jahren schwimmt er durch die Gewässer der Erde und hat sich in dieser Zeit kaum verändert. In der Schweiz ist er trotzdem ausgestorben. «Der Mensch hat es in 150 Jahren geschafft, so viel zu zerstören», sagt David Bittner, Geschäftsführer des Schweizerischen Fischerei-Verbandes – der Dachverband der Schweizer Fischerinnen und Fischer mit Sitz in Bern (SFV).
Langer Weg vom Gesetz zur Realität
Die Kulisse für diesen Satz ist festlich. Unter Stuckdecken und Kronleuchtern feiert der Verband ein Gesetz, für das er jahrelang gekämpft hat. Er selbst spricht vom steinigen Weg einer politischen Erfolgsgeschichte. Verbandspräsident Daniel Jositsch dämpft die Feststimmung jedoch schon in seiner Begrüssung. Bei aller Lust, das hier zu feiern, müsse man festhalten, dass man nicht am Ziel sei. «Zwischen einem Blatt Papier, einem Gesetz und der Realität liegt ein langer Weg.»
Der Hitzesommer 2026 habe die Schweiz wachgerüttelt, sagt Jositsch. Hitze, Trockenheit und tiefe Wasserstände führten zum Tod von schätzungsweise Millionen Fischen und anderen Wassertieren. Vielerorts mussten Fische notabgefischt und umgesiedelt werden. Neu sei die Lage allerdings nicht, betont Jositsch. Der Verband habe die Alarmglocken schon vorher geläutet. Drei von vier einheimischen Fischarten stehen auf der Roten Liste: Sie sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.
Drei Männer, eine Geschichte
Wie das Gesetz entstanden ist, erzählen drei Männer auf dem ersten Podium. Jeder von ihnen steht für eine Etappe: die Fischer an der Basis, der Kompromiss im Parlament und die Jahre, in denen das Gesetz verteidigt werden musste.
Roland Seiler sass im Berner Grossen Rat und präsidierte zuerst den Bernisch Kantonalen Fischerei-Verband, später den SFV. Er gilt als einer der Väter des Gesetzes. Mitte der Nullerjahre war die Lage an vielen Gewässern so schlecht, dass die Berner Regierung ein dreijähriges Fangverbot für die Äsche erliess. Seiler erinnert sich, dass damals mehrere Faktoren zusammenkamen. Einer davon war eine Volksinitiative.

2004 lancierte der Fischerei-Verband die Initiative «Lebendiges Wasser», 2006 reichte er sie mit 161 836 Unterschriften ein. Sie verlangte einen neuen Artikel in der Bundesverfassung, nach dem die Gewässer der Schweiz renaturiert werden müssen. Der Bundesrat anerkannte zwar den Handlungsbedarf, hielt die bestehenden Gesetze aber für ausreichend und wollte die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung empfehlen.
«Wir müssen eine vernünftige Lösung finden»
Dass es anders kam, hatte viel mit dem Ständerat zu tun. Der Tessiner Filippo Lombardi, heute Stadtrat in Lugano TI, präsidierte damals dessen Umweltkommission. Sie arbeitete rasch einen Gegenvorschlag aus, der die Anliegen der Fischer aufnahm und auch die Wasserkraft in die Pflicht nahm.
Für die Sanierung der Kraftwerke wird seither jede Kilowattstunde Strom mit einem Zuschlag belastet. Die Fischer seien sehr ungeduldig gewesen, erinnert sich Lombardi, und das habe der Sache sicher geholfen. Gleichzeitig wirbt er für Augenmass, denn Wasserkraft und erneuerbare Energien seien ebenfalls wichtig. «Wir müssen eine vernünftige Lösung finden.»
Im Dezember 2009 stimmte das Parlament zu. Unter Präsident Seiler zog der SFV die Initiative zurück. Bedingung war, dass niemand das Referendum gegen das revidierte Gesetz ergriff. Am 1. Januar 2011 trat es in Kraft.
Versuche, das Gesetz abzuschwächen
Der dritte Mann auf dem Podium steht für die Zeit danach. Der damalige Solothurner SP-Ständerat Roberto Zanetti führte den Verband von 2015 bis 2024. Er erinnert daran, dass später mehrfach versucht wurde, das Gesetz abzuschwächen. In seine Amtszeit fiel die Angst vor einer Stromlücke. Unter diesem Druck geriet vor allem die Restwasserregelung unter Beschuss, also die Vorschrift, wie viel Wasser unterhalb eines Kraftwerks im Bach bleiben muss.
Was aus dem Gesetz geworden ist, legt David Bittner dar. Bei den Revitalisierungen ist das Ziel klar: Von den rund 16 000 Kilometern verbauten und stark beeinträchtigten Gewässern sollen bis 2090 4000 Kilometer wieder naturnah werden. 2019 waren es gemäss den letzten offiziellen Zahlen des Bundes erst 160 Kilometer. Bei der Sanierung der Wasserkraft, die bis 2030 abgeschlossen sein müsste, war Ende 2022 erst ein Zehntel umgesetzt oder in Umsetzung.
Seit Anfang 2026 reicht das Geld aus dem Stromzuschlag zudem nicht mehr für neue Projekte. «Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, wird es noch Jahrzehnte dauern, bis die Wasserkraft ökologisch saniert ist, und sogar Jahrhunderte, bis die geplanten Revitalisierungen umgesetzt sind», sagt Bittner. Diese Zeit hätten die Fische nicht.
Wie es um sie steht, zeigen Fangzahlen aus dem Aargau. 2006 wurden dort rund 2700 Äschen gefangen, 2022 waren es noch rund 70. Bei der Bachforelle sank der Fang im gleichen Zeitraum von gut 10 000 auf rund 1100 Tiere. Vielerorts ist der Äschenfang inzwischen ganz eingestellt.

Zwischen Strom, Fisch und Feld: Am Podium prallen Interessen aufeinander
Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) feiert im Bellevue Palace in Bern 15 Jahre Gewässerschutzgesetz. Im Saal sitzen an diesem Nachmittag vor allem Fischer. Dazu kommen Naturschützer, Vertreter der Stromwirtschaft, Leute aus Behörden und Politik. Bauern muss man suchen. Andreas Stalder, Präsident von IP-Suisse, ist als Podiumsgast hier und dürfte einer von höchstens einer Handvoll Bauern sein. Das allein sage schon viel über die Problematik aus, meint er selbst.
Selbstverständlich war sein Kommen nicht. Er kam direkt von der Tagung «Brennpunkt Nahrung» in Luzern, wo ihm ein Politiker sagte: «Zu denen musst du nicht gehen, die verlangen nur immer mehr. Was habt ihr mit den Fischern zu tun?» Stalders Antwort darauf ist einfach. «Die Landwirtschaft hat ein grosses Interesse daran, dass es den Fischen gut geht. Unser Interesse ist sauberes Wasser, genau wie bei euch.»
«Der Wille ist das andere»
Moderatorin Bettina Walch eröffnet das Podium mit einer nüchternen Feststellung. Den Fischen in der Schweiz gehe es schlecht, und bei den Revitalisierungen sei man noch längst nicht am Ziel. Liege das am Geld, und woran sonst noch?
«Wir sind noch lange nicht so weit», sagt Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin von Pro Natura und ehemalige Freiburger Nationalrätin. Die Finanzen seien das eine, der Wille das andere. Die gesetzliche Grundlage sei gut, es brauche aber den Willen, sie umzusetzen, statt sie weiter zu schmälern. Wenn man wirklich umsetze, finde man auch die finanziellen Mittel.
Warum sich gerade die Landwirtschaft so schwertue, will die Moderatorin von Andreas Stalder wissen. Er weicht nicht aus. Man erreiche nirgendwo die gesteckten Ziele, weder beim Klima noch bei der Biodiversität und offensichtlich auch nicht beim Wasser. IP-Suisse setze sich mit grosser Vehemenz ein, aber einer allein reiche nicht. Es brauche einen Konsens und die Bereitschaft, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Mehr Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft
Schneider Schüttel greift den Gedanken auf. Zwischen den Naturschutzverbänden und der Stromwirtschaft laufe die Zusammenarbeit gut, und dasselbe könne auch mit der Landwirtschaft gelingen. «Wir haben Interessenkonflikte, das schleckt keine Geiss weg.» Das Gesetz sage klar, was zu tun sei. Wenn man aber nicht am gleichen Strick ziehe, bringe das weder der Natur noch der Stromversorgung noch der Landwirtschaft etwas. Gefordert seien jetzt die Gemeinden und Kantone, und zwar nicht nur bei der Abwägung der Interessen, sondern auch deren politischen Kräfte.
Auch Stalder sieht den grössten Druck bei der Politik. Als Beispiel nennt er den Zuckerrübenanbau, wo der Pflanzenschutz belohnt werde. Er gibt sich trotzdem keinen Illusionen hin: «Irgendwann hilft die Natur, wenn die Politik nicht hilft.» Ohne Zusammenarbeit werde es aber für niemanden besser.
Zwei Hüte, ein Konflikt
Susanne Vinzenz-Stauffacher sitzt mit mehreren Hüten auf dem Podium. Sie ist St. Galler Nationalrätin, Co-Präsidentin der FDP Schweiz und Präsidentin des Wasserkraftverbands Hydrosuisse. Ihre Antworten fielen anders aus, jenachdem welchen Hut sie gerade trage, sagte sie: den der Partei oder den von Hydrosuisse, als deren Präsidentin sie eingeladen wurde.
Zunächst betont sie das Verbindende. «Wir reden miteinander.» Die Rahmenbedingungen seien gesetzt, doch der Teufel liege im Vollzug. Die Sanierung der Wasserkraft sei zwar von nationalem Interesse, müsse aber auch wirtschaftlich tragbar sein, und dort gebe es noch Hürden. Allein die Verfahren dauerten lange.
Dann wird es konkret und es geht ums Geld. Seit Anfang 2026 reicht der Fonds, der über einen Zuschlag auf den Strompreis gespeist wird, nicht mehr für neue Sanierungen von Wasserkraftwerken. Auf dem Podium heisst es, bis 2032 passiere nichts mehr, die Milliarde sei weg.
Mehr Wasserkraftwerke oder doch nicht?
Vinzenz-Stauffacher bestätigt, dass die Mittel aufgebraucht seien. Für alle Sanierungen brauche es vier bis fünf Milliarden Franken. Man müsse also entweder bei den Zielen Abstriche machen oder Geld umlagern. Zudem brauche es allenfalls mehr Zeit, weil solche Sanierungen aufwendig und anspruchsvoll seien.
Auf dem Podium fällt der Vergleich, dass das Geld vier bis fünf Kaffees pro Haushalt und Jahr entspreche. Vinzenz-Stauffacher lässt das nicht gelten. Man lebe nicht in einer Welt, die nur ein Problem zu bewältigen habe, und es bleibe nicht bei diesem einen Kaffee. Die Projekte konkurrierten um dasselbe Geld, und der Energiebedarf wachse.
Ursula Schneider Schüttel stellt eine Gegenfrage: Braucht es tatsächlich immer mehr? Sie stellt den Energieverbrauch der Schweiz infrage und möchte bestehende Wasserkraftwerke besser nutzen, statt neue zu bauen. Zudem erinnert sie an die Subventionen des Bundes, die der Biodiversität schaden, und an deren direkte und indirekte Folgekosten.
Bauernlogik bekommt Applaus
Andreas Stalder hat eine klare Antwort darauf, wo die Prioritäten liegen sollten: dort, wo das Überleben gesichert werde, und das sei das Wasser. Gleich schränkt er ein, das sei eine einfache Bauernlogik und politisch vielleicht nicht anwendbar. Der Saal voller Fischer applaudiert ihm trotzdem.
Susanne Vinzenz-Stauffacher hält am Interessenkonflikt fest. Auf der einen Seite stehe die Versorgungssicherheit, auf der anderen die Biodiversität. Sie wird zugespitzt gefragt, ob es also etwas mehr Strom und dafür etwas mehr tote Fische sein dürfe. «Selbstverständlich wollen wir keine toten Fische», sagt sie. Solange sich die Wissenschaft aber nicht einig sei, wann genug sei, wünsche sie sich eine konsolidierte Meinung. «Wir müssen diese Interessen in Einklang bringen.»
Gewässerraum betrifft die Bauern
Ein Pfeiler des Gesetzes betrifft die Landwirtschaft direkt, nämlich der Gewässerraum. Entlang jedes Bachs und jedes Flusses müssen die Kantone einen Streifen ausscheiden, der dem Hochwasserschutz und der Natur dient und landwirtschaftlich nur noch extensiv genutzt werden darf. Diese Streifen liegen oft mitten im Acker- und Wiesland. Die Frist dafür lief 2018 ab. 2023 war der Gewässerraum erst auf 30 Prozent der Strecken für die Grundeigentümer verbindlich festgelegt, und auf 42 Prozent fehlte er noch ganz.
Derzeit läuft eine Vernehmlassung zur Gewässerschutzverordnung, die den Bauern die Bewirtschaftung im Gewässerraum erleichtern soll. Für die Fischer ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Der Gewässerraum sei «das Minimum vom Minimum» und ein Hotspot der Biodiversität, sagt Bittner.
Roland Seiler kritisiert, dass die gesetzlichen Fristen nicht eingehalten werden. Er bringt das auf eine Ebene, die jeder kennt: Im Kanton Bern müsse jeder seine Steuererklärung bis Mitte März abliefern.
Lichtblick an der Saane
Ganz ohne Hoffnung ist die Bilanz aber nicht. In den letzten 15 Jahren wurden viele Projekte umgesetzt und viel Wissen aufgebaut, etwa darüber, wie Fische an grossen Kraftwerken wieder flussabwärts gelangen. Mitte Oktober wurden in der Saane zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder Nasen entdeckt, 50 Tiere einer bedrohten Fischart. Bittner dankt allen Beteiligten. Auf seiner Folie folgt darauf allerdings ein «aber».
Was also muss geschehen? Seiler stellt sich die Frage auf dem Podium selbst und beantwortet sie auch gleich: «Es braucht eine vierte Initiative.» Der SFV hatte bereits im August angekündigt, alle politischen Optionen bis hin zu einer neuen eidgenössischen Volksinitiative zu prüfen. Eine Taskforce unter der Leitung von Daniel Jositsch arbeitet an möglichen Stossrichtungen. Ob die Fischer tatsächlich Unterschriften sammeln, ist noch offen.
Albert Rösti bei den Fischern: «Sie können nicht zufrieden sein, das ist mir bewusst»
Zuerst wird es persönlich. Sein Lieblingsfluss sei heute der Glütschbach in Uetendorf BE, früher sei es die Kander gewesen, erzählt Bundesrat Albert Rösti im Gespräch mit Moderatorin Bettina Walch am Dienstag in Bern. «Ich geniesse es auch, am Wasser zu sein.»
Wer gewinnt, wenn der Umweltminister und der Energieminister streiten? Das werde von Projekt zu Projekt abgewogen, sagt Rösti. Warum beide Bereiche im gleichen Departement liegen, habe er sich selbst auch schon gefragt. Er halte es aber für gut so: Er höre von beiden Ämtern, was sie wollten, und dann gelte es abzuwägen. Als Beispiel nennt er den Runden Tisch Wasserkraft, den seine Vorgängerin Simonetta Sommaruga ins Leben gerufen hat und der Schutz und Nutzen gemeinsam bewertet. Die Projekte des ersten Runden Tisches müssten nun umgesetzt werden. Zwei weitere Runde Tische habe er selbst durchgeführt, doch die Zeit dränge.
Beim Restwasser spricht Albert Rösti von der Quadratur des Kreises. Die Bestimmungen sollen nicht aufgeweicht werden. In einem Bericht soll der Bund aufzeigen, wie sie sich gut umsetzen lassen. Man werde einen gutschweizerischen Kompromiss suchen. Allerdings gingen die Schätzungen, wie viel Strom dabei verloren gehe, noch weit auseinander. Der Bericht soll im ersten Quartal an den Bundesrat gehen und in der ersten Hälfte des nächsten Jahres vorliegen. «Wir haben das nicht bewusst verzögert», sagt Rösti. Es sei sehr komplex, eine für alle tragbare Lösung zu finden.
Sommerstrom ist in Ordnung
Im Sommer habe die Schweiz genügend Strom. Der Druck sei nach einem solchen Sommer noch einmal deutlich geworden. Oberste Priorität habe für ihn aber die Dekarbonisierung, und dafür brauche es Strom. Je schneller die Schweiz andere Quellen wie Wind und Sonne erschliesse, desto kleiner werde der Druck auf die Restwassermengen.
Beim Geld macht Albert Rösti keine Versprechungen. Der heutige Zuschlag von 0,1 Rappen pro Kilowattstunde ergebe rund eine Milliarde Franken. Gebraucht würden drei bis vier Milliarden, mehr als vier sollten es nicht werden. Eine mittelfristige Erhöhung des Netzzuschlags sei denkbar, zu hohe Erwartungen wolle er aber nicht wecken.
Konkurrenz ums Budget
Bei den Revitalisierungen müsse das Tempo von rund 17 auf 50 Kilometer pro Jahr steigen, wenn ein Viertel der verbauten Gewässer revitalisiert werden solle. Im Parlament herrsche jedoch Budgetkonkurrenz. Für den gesamten Naturschutz gebe der Bund rund 500 Millionen Franken pro Jahr aus, für Revitalisierungen knapp 100 Millionen. Zumindest diese Mittel müssten erhalten bleiben.
Auf die Kritik an biodiversitätsschädigenden Subventionen antwortet Rösti mit einem Hinweis auf die Landwirtschaft. Viele dieser Gelder seien landwirtschaftliche Unterstützung, die die Grundlage der Nahrungsmittelproduktion sichere. Wo der Staat in die Umwelt eingreife, gehe es oft um Infrastruktur, die die Gesellschaft auch einfordere.
Aus dem Publikum kommt die Frage, wie Projekte mit Staumauern noch vertretbar seien, wenn es künftig keine Gletscher mehr gebe. Rösti verweist auf den Niederschlag. Die Stauseen dienten dann als Wasserspeicher und würden damit künftig eine wichtige Rolle beim Wasserrückhalt spielen.
Für 2027 kündigt Albert Rösti eine Revision des Gewässerschutzgesetzes an. Die Zuströmbereiche sollen besser geschützt und problematische Rückstände in der Abwasserreinigung besser entfernt werden. Stauseen würden künftig zudem eine wichtige Rolle beim Wasserrückhalt spielen. Von den Fischern wünscht er sich weiterhin grosses Engagement in der Hege und Pflege, denn die Schweiz lebe auch von der Freiwilligenarbeit in der Natur.
Am Ende macht Rösti sich keine Illusionen über die Stimmung im Saal. «Sie können nicht zufrieden sein, das ist mir bewusst.»

