Thema: Zuckerrüben

SBR in der Ostschweiz: Wie gross ist das Schadpotenzial?
Der erste Nachweis erfolgte bereits im 2023. Zusätzliche Kontrollanalysen von Agroscope bestätigen nun den Verdacht. Die Krankheit ist da, vieles ist unklar.
«Letztes Jahr war zum Vergessen»
An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Verbandes der Zuckerrübenpflanzer (SVZ) blickt der neue Präsident Martin Flury zurück und zieht eine ehrliche Bilanz.
Kein Grund zur Hektik, der Boden ist zu kalt und nass
Eine zu frühe Saat bei dürftigen Saatbedingungen führt in den meisten Fällen zu einem Wachstumsstopp der Rübenpflanzen. Deshalb gilt weiterhin das altbekannte Sprichwort: «Saatbedingungen vor Saatzeitpunkt».
Untersuchungen zum hohen Fremdbesatz von Zuckerrüben laufen
Als Reaktion auf Reklamationen von Zuckerrübenpflanzern wurde die Fachhochschule beauftragt, die Beprobung in der Fabrik und die gesamte Transportkette zu überprüfen.
In den Zuckerrüben ist Geduld gefragt
Weil ein kontinuierliches Wachstum wichtig ist, wäre es wenig dienlich, bereits zu säen.
Turbulente Wetter- und Preissituation im Erntejahr 2023
Die Zuckerrüben waren teilweise im Januar noch im Boden, den Kartoffeln machten Nässe, Trockenheit, Hitze und Schädlinge zu schaffen. Beim Getreide und den Ölsaaten waren die Erträge bestenfalls durchschnittlich.
«Es ist ein Fixpunkt im Kalender und ich weiss: Jetzt geht es los»
An der Fachtagung Ackerbau gab es eine Vielzahl an interessanten Vorträgen zu hören. Etwa 60 Landwirte trafen sich im Senslerhof, um sich für den «Saisonstart» miteinander auszutauschen.
Die Anbaubereitschaft für Biozuckerrüben steigt
Grund zur Freude hatten 2023 die Bio-Zuckerrübenproduzenten. Die Erntebedingungen ab dem 22. September 2023 waren ideal. Die durchschnittlichen Erträge lagen bei 60 t/ha und verarbeitet wurden rund 10'500 t Biorüben. Durch neue Technologien sinkt der Arbeitsaufwand. Die Anbaubereitschaft steigt.
Die Produktion von Schweizer Zucker wird langfristig gefördert
Schweizer Zuckerproduzenten sollen auch nach 2026 staatliche Unterstützung bekommen. Konkret soll der heutige Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent gesichert werden. Nun kann eine Vorlage erarbeitet werden.
Die Kampagne ist beendet, einige Rüben sind noch im Boden – Was passiert nun?
2500 bis 3000 Tonnen Zuckerrüben sind noch im Boden. Dort sollen sie aber nicht bleiben. Die Schweizer Zucker AG plant, diese noch zu roden. Die Qualität der Posten entscheidet, was aus ihnen wird.