Thema: Zuckerrüben

Wetterextreme und immer wieder Ärger mit Schädlingen und Raubtieren: So war das Jahr 2023
Einmal war es zu trocken, dann wieder zu nass: Das Wetter war im vergangenen Jahr herausfordernd. Zu reden gaben auch Schädlinge, Raubtiere und immer wieder die Folgen der Agrarpolitik.
15'000 Tonnen Kapital, welches im nassen Boden steckt
Welche Optionen bestehen, wenn die Kultur nicht geerntet werden kann? Nach dem 15. November gibt es, ausser für Winterkulturen, keine Deckung mehr. Für die Zuckerrübenpflanzer, deren Rüben nicht geerntet werden können, könnte diese Formalität zum Verhängnis werden.
So viel Arbeit steckt in einem Zuckerrüben-Saatkorn
Bis eine Zuckerrübensorte auf den Markt kommt, braucht es bis zu zwölf Jahre Entwicklungszeit. Denn nicht nur die Sortenentwicklung, sondern auch die Saatgutproduktion ist sehr arbeitsintensiv und teuer. Wohin geht die Sortenentwicklung aktuell?
«Wir lassen die Pflanzer nicht im Stich» - Fabriken übernehmen sämtliche Zuckerrüben
Heftige Niederschläge in den vergangenen Wochen verunmöglichten vielerorts eine termingerechte Rodung der Rüben. Um Klarheit für die betroffenen Akteure zu schaffen, wurden vom Verband und der Fabrik Lösungen vorbereitet.
Zuckerrüben-Sortenwahl für die Aussaat 2024
Die Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenbau gibt Empfehlungen zur Sortenwahl für die Aussaat 2024 ab. Smart-Sorten werden für SBR-Befallsgebiete nicht empfohlen.
«Mit Smart-Sorten in SBR-Befallsgebieten verliert man etwa 1'000 Franken pro Hektare»
Mittlerweile sind einige SBR-toleranten Zuckerrübensorten auf den Markt. Ein Meilenstein, denn tolerante Sorten sind aktuell die einzige Möglichkeit, weiterhin wirtschaftlich Zuckerrüben in SBR-Befallsgebieten anbauen zu können. Smart-Sorten seien die schlechteste Wahl in SBR-Gebieten.
Extreme Wetterereignisse testen die Strapazierfähigkeit unserer Landwirtschaft
Wetterextreme, Schädlinge, Krankheiten... Die Landwirtschaft wird auf die Probe gestellt, währenddessen teilweise noch Alternativen fehlen.
«Ich bin drauf und daran, meine Zuckerrüben im Boden zu lassen»
Bald ist Weihnachten und noch immer sind Zuckerrüben im Boden. Was ging da schief? Die Fabriken schieben es auf die intensiven Niederschläge, die Produzenten auf die mangelhafte Logistik und die Rode- und Transportunternehmen auf die instabilen Bodenverhältnisse. Die diesjährige Ernte stellt für die Branche eine weitere Nervenprobe dar.
Will der Ständerat die inländische Zuckerproduktion doch erhalten?
Die Anbaubereitschaft hat wieder merklich zugenommen. Grund ist unter anderem der gestiegene Rübenpreis von 8 Franken pro Tonne. Die Branche erhält auch auf politischer Ebene Rückhalt.
Lohnunternehmer zur Rübenernte: «Wir arbeiten nicht nach einer Excel-Tabelle»
Es liegen noch 10 bis 15% der Zuckerrüben unter dem Schnee. Das erfordert Anpassungen an allen Fronten, damit diejenigen Rüben in den Fabriken zuerst verarbeitet werden, deren Köpfe abgefroren sind. Wenn nicht, faulen sie.