Thema: Wolf

Naturschutzorganisationen befürworten Wolfabschuss im Kanton Graubünden
Nachdem im Kanton Graubünden das Beverin-Rudel bereits zwei ausgewachsene Rinder gerissen hat, sehen die Gruppe Wolf Schweiz, WWF und Pro Natura Handlungsbedarf. Sie befürworten den Abschuss von Jungwöfen und des Leitwolfs.
Bern sagt Nein zur notfallmässigen Wolfsregulierung im Wallis
Trotz des grossen Drucks aus dem Wallis erlässt der Bundesrat keine Notverordnung, die es dem Kanton erlauben würde, während sechs Monaten mehr Wölfe abzuschiessen. Bern verweist auf die vorhandenen Mittel zur Regulierung des Bestands. Der Kanton ist «enttäuscht».
Wölfe reissen in Graubünden innert weniger Tage eine zweite Kuh und auch im Jura wird ein Rind gerissen
In der Nacht auf gestern fiel bereits eine zweite Mutterkuh den Wölfen zum Opfer. Gerissen wurde auch dieses Tier am Schamserberg auf der Alp Nera. Wiederum dürfte das berüchtigte Beverin-Rudel am Werk gewesen sein. Ebenfalls im waadtländer Jura wurde vergangene Nacht laut vwl-ost.ch ein Rind gerissen. In der Region Les Coppettes wurde ein elf Monate altes und rund 250 kg schweres Rind von Wölfen gerissen.
«Der Wolf ist lernfähiger als das zuständige Bundesamt»
Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) übt harsche Kritik an den Behörden. Die Einschätzung des Bundesamts für Umwelt nach dem Riss einer Mutterkuh sei ein Schlag ins Gesicht der Älpler(innen) und Bauernfamilien.
80 Ziegen müssen nach 5 Rissen die Alp vorzeitig verlassen
Nathalie Graber betreute eine grosse Herde auf 54 Hektaren Land. Nach mehreren Rissen könne sie die Verantwortung nicht länger tragen und womöglich zusehen, wie weitere Ziegen zu Tode kommen.
«Wolf ist schneller als politische Mühlen»: Der Druck für vereinfachte Abschüsse steigt stark
Der Schweizer Bauernverband und Mutterkuh Schweiz fordern nach dem Riss einer Mutterkuh im Graubünden rasche Bewilligungen der Abschussgesuche. Bündner Bauern und Älpler(innen) lancieren eine Petition.
Bei aller Hoffnung fehlt der Glaube, dass der Mutterkuh-Riss ein Einzelfall bleibt
Der Wolf sei schneller als die langsam mahlenden Mühlen der Politik, stellt der Verband Mutterkuh Schweiz fest. Das grösste Problem sieht man bei Rindern, die nach Kontakt mit dem Grossraubtier unberechenbar werden.
Nach dem Tod einer Mutterkuh fordert der Bündner Bauernverband den «Wolfs-Notstand»
Das Beverin-Rudel sei fehlgeprägt und müsse abgeschossen werden, so die Forderung. Um weitere Tötungen zu vermeiden und Älpler(innen) zu schützen, müsse man rasch handeln.
Wölfe reissen Mutterkuh im Kanton Graubünden
In Graubünden haben mehrere Wölfe in der Nacht auf Samstag, 9. Juli 2022, eine Mutterkuh angegriffen und getötet. Es handelte sich laut den Behörden um den ersten Fall im Kanton, bei dem ein ausgewachsenes Nutztier aus einer Rinderfamilie von einem oder mehreren Wölfen getötet wurde.
Zwei tote Yaks im Gebiet Mullern gefunden
Die Todesursache ist noch ungeklärt, ein Einfluss des Wolfes kann nicht ausgeschlossen werden, teilt die Wildhut des Kantons Glarus mit. Gleichzeitig weist der Kanton darauf hin, dass trotz grossen Bemühungen im Herdenschutz die Schäden durch den Wolf zunehmen.