Thema: Weide

Bio-Weidefleisch: Günstiger als Migros – und trotzdem mehr Gewinn für den Bauern
Eric Meili verkauft Bio-Weidefleisch aus dem Zürcher Oberland direkt an 350 Stammkunden – zu durchschnittlich 38 Franken pro Kilo. Das Modell rechnet sich. Aber es bleibt eine Nische. Und das ist gewollt.
18 Grad im Februar: Was Bauern bei Gülle und Weiden jetzt beachten müssen
Ammonium wird bei kalten Böden erst langsam verfügbar – das macht den Frühlingseinstieg bei Gülle und Futterbau gerade günstig, aber nicht bedingungslos.
Was Kühe, Ziegen und Schafe für Natur und Landschaft leisten
Dauerwiesen und Weiden bedecken mehr als die Hälfte der Schweizer Landwirtschaftsfläche. Nur Tiere können diese Flächen nutzen und damit Artenvielfalt, Landschaft und Lebensmittelqualität erhalten. Warum die Weidewirtschaft gerade jetzt mehr Aufmerksamkeit verdient.
Triage von Rindern auf dem Hof: So kann der Bauer wieder «mehr Bauer sein»
Sind Schlachttiere nicht konform, verliert der Produzent viel Geld. Das ist ärgerlich. Deshalb sollen die Tierhaltenden das Handwerk des Taxierens wieder selber beherrschen und so Eigenverantwortung übernehmen.
Die Kuh ist kein Klimakiller, sondern Biodiversitätsmacherin
Ein Drittel aller Arten in der Schweiz ist gefährdet oder ausgestorben, die Hälfte der Lebensräume ist bedroht. Besonders dramatisch ist die Situation im Ackerland. Umweltverbände wie Pro Natura Baselland machen seit Jahren darauf aufmerksam, dass extensive Weidehaltung ein Schlüssel zur Rettung der Artenvielfalt wäre. Doch ausgerechnet jetzt verschwinden die Weidetiere zunehmend von den Flächen. Die UNO widmet den Weiden 2026 ein eigenes Jahr.
Expertin gibt Tipps für Anbindeställe: Wohlbefinden der Kühe für höhere Milchleistung optimieren
Für Kuhsignale-Beraterin Martina Schmid ist es nicht ausschlaggebend, ob eine Kuh im Lauf- oder im Anbindestall steht. Das Tier müsse sich einfach wohlfühlen, sagt sie.
Wer spät weidet, zahlt im Frühling
Im Herbst sollte nicht zu lange bis in den November geweidet werden, damit die Grasbestände vor dem Winter genügend Reserven bilden können. Ausserdem steigt mit zunehmender Herbstnässe das Risiko von Trittschäden, was unerwünschten Unkräutern wie Blacken oder Hahnenfuss ideale Bedingungen bietet.
Manuel Winter: «Ohne Geld zu verdienen, ist auch der ökologischste Betrieb nicht nachhaltig»
Für die Profitabilität von «Graslandbetrieben» braucht es laut dem österreichischen Weide-Berater eine weidebasierte Genetik, tiefe Fixkosten, ein smartes Marketing, eine hohe Fruchtbarkeit, mehr Rinder pro Arbeitskraft und mehr Rinder pro Hektare.
Biolandwirt Peter Heller zeigt sein erfolgreiches Weidesystem
Die Weideprofis von der IG Weidemilch trafen sich im luzernischen Willisau. Dort hat Peter Heller vergangenes Jahr mit der Koppelweide aufgehört; nun setzt er auf «Rein-Raus-Ruhe».
Schnelles Graswachstum, späte Nutzung
Überständiges Gras, geschobene Rispen und braune Stellen sind die Folgen eines frühen Vegetationsstarts.