Thema: Weide

Wer spät weidet, zahlt im Frühling
Im Herbst sollte nicht zu lange bis in den November geweidet werden, damit die Grasbestände vor dem Winter genügend Reserven bilden können. Ausserdem steigt mit zunehmender Herbstnässe das Risiko von Trittschäden, was unerwünschten Unkräutern wie Blacken oder Hahnenfuss ideale Bedingungen bietet.
Manuel Winter: «Ohne Geld zu verdienen, ist auch der ökologischste Betrieb nicht nachhaltig»
Für die Profitabilität von «Graslandbetrieben» braucht es laut dem österreichischen Weide-Berater eine weidebasierte Genetik, tiefe Fixkosten, ein smartes Marketing, eine hohe Fruchtbarkeit, mehr Rinder pro Arbeitskraft und mehr Rinder pro Hektare.
Biolandwirt Peter Heller zeigt sein erfolgreiches Weidesystem
Die Weideprofis von der IG Weidemilch trafen sich im luzernischen Willisau. Dort hat Peter Heller vergangenes Jahr mit der Koppelweide aufgehört; nun setzt er auf «Rein-Raus-Ruhe».
Schnelles Graswachstum, späte Nutzung
Überständiges Gras, geschobene Rispen und braune Stellen sind die Folgen eines frühen Vegetationsstarts.
Gräseranteil mit Stickstoff fördern
Der Regen der vergangenen Woche brachte Entspannung im Grünland. Es bieten sich optimale Bedingungen zum Düngen der Weiden mit Gülle.
Den Weideanteil mit einer gezielten automatischen Fütterung erhöhen?
Mit einer gezielten Zufütterung im Stall und einer durchdachten Zuchtstrategie produziert Ernst Brunner möglichst viel Milch aus Gras.
Hohe Temperaturen setzen die Weide unter Stress
In der aktuellen Graswachstumsphase ist ein haushälterischer Umgang mit den Grasreserven wichtig.
Mit dem Ähreschieben sinkt das Blattwachstum auf den Weiden
Um die Bestockungskrise zu überbrücken, ist ein vorausschauendes Management – wie beim Traktorfahren – wichtig.
Weniger Verzehr und tiefere Nährwerte
Das Graswachstum erreicht langsam seinen Höhepunkt. Dennoch liegen die Messwerte im AGFF-Messnetz eher im mittleren Bereich.
Überständige Koppeln früh schneiden
Die höheren Temperaturen lassen auch das Gras zügig wachsen. Bereits jetzt sollte an die Bewältigung des Futterbergs gedacht werden.