Thema: Rinder

Wenn der Platz im «Kübel» knapp wird: Bio-KB-Stiere bald nicht mehr im Standardangebot
Künftig müssen Bio-KB-Stiere reserviert werden. Der Besamungstechniker führt ihre Samendosen nicht standardmässig im Stickstoff-Gefäss mit. Der Grund für diesen Wechsel bei Swissgenetics: Die verhaltene Nachfrage bei den LandwirtInnen. FiBL und Bio Suisse befürchten nun einen Rückgang der Besamungen mit Bio-KB-Stieren.
Nach der Weidesaison braucht der Grasbestand Aufmerksamkeit
Die Grasnarbe auf den Weiden hat während der Weidesaison gelitten. Insbesondere das Wetter, der nasse Frühling sowie der trockene Sommer, beanspruchten den Bestand. Nun sind Pflegemassnahmen angesagt, damit für 2024 qualitativ hochwertige Weidebestände heranwachsen können.
Vergandung der Alpen: «Wenn wir die Alpen nicht mehr pflegen, verlieren wir sie»
Um die Vergandung der Alpen zu bekämpfen, braucht es genügend Wiederkäuer im Sömmerungsgebiet und Personal, das Weiden pflegt. Selina Droz vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband und Sandro Michael vom Bündner Bauernverband erklären, welche Schwierigkeiten dabei auftauchen.
Die Kühe von Dominik Bühlmann geben Milch aus dem betriebseigenen Futter
Dominik Bühlmann füttert seinen Milchkühen Gras, Klee und Mais. Zusätzliches Eiweiss kommt nicht zum Einsatz. Damit erfüllt er die Fütterungsrichtlinien von Bio Suisse. Die Milchleistung gehe zwar etwas zurück, doch die Kühe seien gesund, erzählt der Biolandwirt.
Den Kühen genügend Wasser zur Verfügung stellen - im Stall und auf der Weide
«Wasser ist das billigste Kraftfutter»: Denn Wasser fördert den Futterverzehr der Kühe und wirkt sich positiv auf die Milchleistung aus. Insbesondere bei hohen Temperaturen ist der Wasserbedarf der Rinder gross. Eine gut durchdachte Wasserversorgung ist daher sowohl im Stall als auch auf der Weide wichtig.
Oriane Novello macht bei der Käserei « Le Sapalet» aus Leidenschaft die Lehre als Milchtechnologin
Oriane Novello ist angehende Milchtechnologin. Ihr Beruf sei voller Überraschungen – manchmal gefährlich, manchmal lustig, sehr technisch und gleichzeitig sehr handwerklich. Wenn man ihr bei der Arbeit zuschaut, spürt man: Milchtechnologin ist nicht nur ihr Beruf. Es ist auch eine Berufung.