Thema: Pflanzenbau

  • Starke Regenfälle können zu Erosion und Run-off von Pestiziden führen. Deshalb muss vor der Behandlung das Abschwemmungsrisiko geklärt sein. Bild: Manuel Peter

    Wann ist eine Herbstbehandlung sinnvoll?

    Die Unkrautregulierung im Winter
getreide soll den Beständen eine optimale Bestockung gewährleisten. Winterweizen, welcher die Bestockung in den meisten Fällen erst im nächsten Frühling abschliesst, sollte auch erst dann behandelt werden. Voraussetzung dafür ist ein tiefer Unkrautdruck.
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  • Mais muss unbedingt in der nächsten Schönwetterperiode geerntet werden.  Folgt der Weizen auf Mais, ist sauberes Pflügen zwingend. Bild: Peter Hügi

    Im Biolandbau zuerst den Markt abklären und dann säen

    Die Ackerbau-Saison 2019 geht mit der Ernte des Körnermaises und mit der Saat des Wintergetreides zu Ende. Ohne Absprachen und Anbauverträge sollte nichts gesät werden – auch nicht im Biolandbau!
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  • Sebastian Hagenbuch, «die grüne»-Redaktor Pflanzenbau. Illustration: Bruno Muff

    StandPunkt von Sebastian Hagenbuch: Exotische Anbaumethoden sind keine Universal-Lösung

    Einfache Lösungen für das Nahrungsmittel-Problem der Welt – Pflanzenbau-Redaktor Sebastian Hagenbuch ist nicht einverstanden, wenn Anbaumethoden wie «Underground Farming» als Heilsbringer angepriesen werden.
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  • Die Gotthard-Bio-Pilz AG produziert in einer Höhle des Rotzberges in Stansstad NW Shiitake, Plerotus und Kräuterseitlinge.

    Underground Farming: Die Zukunft hat schon begonnen

    Indoor-Anbau gibt es auch in der Schweiz – und das nicht nur als Nische. Drei Unternehmen produzieren heute schon Lebensmittel ohne Sonnenlicht. In Zukunft dürften es mehr Indoor-Farmen werden, denn weltweit wird in diesen Sektor massiv investiert.
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  • Was wie eine Minibar mit Beleuchtung aussieht, ist ein 3000 Franken teures Mini-Gewächshaus. Darin wachsen Microgreens, Schnittsalat oder Kräuter. Eine App informiert über den idealen Erntezeitpunkt der Gewächse. Bild: Agrilution

    3000 Franken für ein Mini-Gewächshaus

    Der Plantcube sieht wie eine Minibar mit Beleuchtung aus. Er ist ein 3000 Franken teures Mini-Gewächshaus. Darin wachsen Microgreens, Schnittsalat oder Kräuter. Eine App informiert über den idealen Erntezeitpunkt der Gewächse.
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  • Üppiges Wachstum sieht anders aus: Das Gemüse im Hagerbachstollen wird nur mit den Ausscheidungen der Fische gedüngt. Vom Gemüsebeet kehrt das Wasser zu den Fischen zurück. Das Licht kommt von LED-Lampen. Bild: Gian Vaitl

    Underground Farming: Salat aus dem Bunker

    Wer glaubt, dass Pflanzen Sonne, Erde und Regen benötigen, muss umdenken. Im Zeitalter der Digitalisierung reichen elektrisches Licht, Kultursubstrat und eine Nährlösung. Lebensmittel können so sogar in ehemaligen Bunkern unter der Erde wachsen.
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  • Hans Hagenbuch betreibt in Oberlunkhofen AG und Umgebung seit 30 Jahren Schnittblumenfelder. Bild: Pia Neuenschwander

    Cash-Cow Schnittblumen

    Hans Hagenbuch betreibt in Oberlunkhofen AG und Umgebung seit 30 Jahren Schnittblumenfelder. Heute ist es kein Haupt-Betriebszweig mehr – doch die Wirtschaftlichkeit stimmt noch immer. Hans Hagenbuch erzählt, auf was es ankommt.
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  • Smart Farming-Daten sind für Roland Walder von der Landor wichtig. Es braucht jedoch weiterhin die Erfahrung des Landwirts. Bild: Beat Schmid

    Landor-Düngerberater Roland Walder: Smart Farming kann ohne Landwirt nicht düngen

    Roland Walder von der Landor ist überzeugt, dass Smart Farming einen exakteren Pflanzenbau ermöglicht. Allerdings können die Sensoren nicht alles allein regeln. «Die Erfahrung des Landwirts braucht es trotzdem», erklärt der Düngerberater.
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  • Mit Messerwalzen können Gründüngungen zerkleinert werden. Bild: Beat Schmid

    Im Wurzelraum Humus fördern

    An einer Flurbegehung in Hünenberg ZG wurde gezeigt, wie mit gezieltem Maschineneinsatz und Gründüngungen die Humusbildung gefördert werden kann. Wichtig ist eine flache Bearbeitung, ohne die Bodenschichten zu vermischen.
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  • Das Sharka-Virus erzeugt Flecken auf den Blättern von Zwetschgen, Aprikosen und Nektarinen und macht die Früchte ungeniessbar. Bild: Ph. Gut

    Neue Regelungen bei Obst-Krankheiten

    Am 1. Januar 2020 tritt das neue Pflanzengesundheitsrecht in Kraft. Es hat Auswirkungen auf die Bekämpfung von Obst-Krankheiten.
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