Thema: Hofmanagement

Familie Röthlisberger: «Die Geschichten lassen einem manchmal die Haare zu Berge stehen»
Die Familie Röthlisberger bietet einen sicheren Hafen für Personen, die nach einer Therapie oder einem Entzug in den Alltag zurückfinden wollen. Während ihrer Tätigkeit als bäuerliche Gastfamilie haben sie schon einiges erlebt.
Aus eins mach zwei: Hat ein Paar zwei Betriebe, gelten diese künftig nicht mehr automatisch als einer
Ehe-, Konkubinatspaare oder Personen in eingetragener Partnerschaft dürfen künftig selbstständige Betriebe bewirtschaften. Dabei darf der eine sogar Bio sein und der andere nach ÖLN-Richtlinien bewirtschaftet werden.
Durch Neubauten tappen Bauernfamilien in die Schuldenfalle – das soll sich jetzt ändern
Durch Fehlinvestitionen in landwirtschaftliche Bauten stehen Bauernfamilien mit dem Rücken zur Wand. Da Investitionsentscheide eine Schlüsselrolle einnehmen, wird Kapital für viele Jahre gebunden. Die Betriebsflexibilität für andere Betriebszweige ist extrem eingeschränkt. Mancherorts kommt es zu Liquiditätsengpässen und Überlastung bis hin zu Burnout. Verantwortlich für solche Fehlinvestitionen seien auch Investitionskredite, insbesondere die dafür gerechnete Tragbarkeit, die nicht mehr zeitgemäss sei, sagt Markus Ming. Dabei werde kaum etwas für die Vorsorge eingeplant, noch würde die Mitarbeit der Bäuerin mit einem Lohn abgegolten.
«Wir hatten sehr viel Glück», meint Niculin Töndury dazu, wie er einen Hof fand
Niculin Töndury und seine Frau kamen per Zufall zum Radiesli, einem Projekt der solidarischen Landwirtschaft (Solawi). Die Übernahme eines Betriebs in Bern sei nicht nur einfach gewesen, vor allem auch für die Abgebenden.Lesen