Thema: Gewässer

  • Der Absenkpfad Pestizide (oder die Parlamentarische Initiative (PI) «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren») ist zwar kein indirekter Gegenvorschlag zu den Pflanzenschutz-Initiativen, soll ihnen aber den Wind aus den Segeln nehmen. (Bild Parlamentsdienste, 3003 Bern)

    Keine konkreten Reduktionsziele für Nährstoffverluste im Absenkpfad Pestizide

    Der Nationalrat folgte bei der Debatte um den Abesenkpfad Pestizide grösstenteils dem Ständerat. Die Vorlage enthält nun weder Lenkungsabgaben noch konkrete Reduktionsziele für Nährstoffverluste.
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  • Über mehrere Jahre wurden zu hohe Nicosulfuron-Konzentrationen in jurassischen Flüssen gemessen. Der Entscheid für ein Verbot sei gemeinsam gefällt worden. (Bild Pixabay)

    Der Kanton Jura verbietet gebietsweise Pflanzenschutzmittel mit Nicosulfuron

    Die Grenzwerte für das Herbizid Nicosulfuron in einigen Flüssen häufig überschritten wurden, darf der Wirkstoff im betroffenen Gebiet nicht mehr verwendet werden. Es gebe aber keine Hinweise auf illegale oder nicht konforme Spritzungen.
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  • Das neue Messsystem passt heute in einen Anhänger, in Zukunft soll es auf Rucksackformat schrumpfen. (Bild Eawag)

    Bisherige Messmethoden unterschätzen kurzzeitig hohe Schadstoff-Konzentrationen in Gewässern

    Um die Belastung von Gewässern beispielsweise mit Pflanzenschuztmitteln zu messen, wurden bisher mehrere Proben gemittelt. Dabei unterschätzt man offenbar akute Spitzen, die sehr schädlich sein können.
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  • Durch die Luft wird Stickstoff in verschiedenen Formen weit transportiert und gelangt in empfindliche Ökosysteme. (Bild Monika Rohner)

    Was zu viel Phosphor und Stickstoff in der Umwelt anrichten

    Stickstoff und Phosphor gelangen seit Jahren in rauen Mengen in die Umwelt. Die Folge sind wacklige Bäume, reduzierte Biodiversität, versauerte Böden und belastetes Trinkwasser.
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  • Bei starkem Regen fliesst das Wasser nicht mehr durch die feinen Poren des Bodens und wird daher kaum mehr gefiltert. (Bild jsc)

    Der Klimawandel erschwert die Filterung von Schadstoffen durch den Boden

    Der Boden ist ein wichtiger Filter, um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Schadstoffen aus der Gülle zurück- und so das Trinkwasser sauber zu halten. Verschiedene Faktoren beeinträchtigen zunehmend diese Filterfunktion.
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  • Über solche Einlaufschächte gelangt Wasser vom Feld und vom Flurweg direkt ins nächste Gewässer – ein hydraulischer Kurzschluss. (Bild Eawag, Urs Schönenberger)

    Für den Gewässerschutz zählt das ganze Einzugsgebiet, Auflagen nur auf Ackerflächen reichen nicht

    Bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln müssten Auflagen nicht nur für Ackerflächen entlang von Gewässern festgelegt werden, sondern im ganzen Einzugsgebiet. Denn sogenannte hydraulische Kurzschlüsse wurden bisher unterschätzt.
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  • Pflanzenschutzmittel müssen mit einer ausreichend grossen Auffangwanne gelagert werden. (Bilder Agridea)

    Vor dem Winter das Pflanzenschutzmittel-Inventar auf Vordermann bringen

    Ab dem 1. November dürfen Pflanzenschutzmittel nur noch mit Sondergenehmigung ausgebracht werden. Die freie Zeit kann genutzt werden, um den Spritzmittel-Schrank aufzuräumen und zu überprüfen.
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  • Fruchtfolgeflächen beim Exerzierplatz bleiben erhalten

    Hochwasserschutz: «Die Thur braucht mehr Raum»

    Ende August stellte die Thurgauer Kantonsregierung ihr Projekt Thur+ vor. Für die Thurgauer Umweltschutz geht dieses Projekt nicht auf. Sie kritisieren, der Hochwasserschutz werde nicht gewährleistet. Ausserdem werde dem Flusslauf zu wenig Raum gewährt.
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  • Der Moossee liegt im Norden der Stadt Bern. Er befindet sich in einem Naturschutzgebiet, das von stark landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben ist. Der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln ist deshalb hoch. (Bilder (Universität Bern)

    Studie: Pflanzenschutzmittel belasten Schweizer Seeböden

    Eine Studie der Universität Bern zeigt, dass Pestizide den Lebensraum für Pflanzen und Tiere auf dem Seeboden heute so stark wie noch nie belasten. Untersucht wurden dabei Sedimente aus dem Moossee in der Nähe von Bern.
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  • Die Landwirtschaft erprobt längst Möglichkeiten, weniger Pflanzenschutzmittel einzusetzen: Der Prototyp eines Pflanzenschutzroboters auf einem Salatfeld im Seeland. (Bild Keystone/Anthony Anex)

    Pestizidverbots-Initianten halten neue Studie für «unseriös»

    Eine Studie im Auftrag von verschiedenen Verbänden aus der Land- und Ernährungswirtschaft befasst sich mit möglichen Folgen der Pestizidverbots-Initiative. Für die Initianten ist sie «interessengeleitet».
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