Thema: Getreide

Importdruck und volle Lager: «Besser Futterweizen als Brotgetreide»
Die guten Erträge 2025 dürften zur Belastung für die Ernte 2026 werden. Die Vermarktung von inländischem Getreide harzt und krankt am Grenzschutz. Bei den Ölsaaten setzt die Ölindustrie trotz Hürden voll auf Raps.
Regional anbauen und verarbeiten – gelungen mit der Kornmühle Sachseln
Zentrale, grosse Unternehmen bedeuten Klumpenrisiken und Marktmacht. Gelungen ist der Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette mit der Kornmühle Sachseln in Obwalden – ein Gemeinschaftsprojekt, das von der Gesellschaft getragen wird.
Die Schweiz importiert riesige Mengen Teigwaren – eine Chance für den Anbau von Hartweizen?
Hartweizen unterscheidet sich von Brotgetreide, ist im Anbau aber ähnlich. Andreas Rüeger baut die Kultur bereits seit Jahren erfolgreich an. Seine Frau Valérie Rüeger stellt daraus Pasta her. Mit Kernser Pasta engagiert sich auch eine bekannte Firma in der Förderung echter Schweizer Teigwaren.
IG Dinkel: Die Rekordernte 2023 sorgte 2025 für rote Zahlen
Die Ernte 2025 war gut, doch drei nasse Wochen im Juli und hohe Lagerkosten bescherten der IG Dinkel Schwierigkeiten. Doch die IG schaut nach vorn: Sie will eine jüngere Zielgruppe erschliessen und sucht neue Produzenten.
Mit Blattsaftanalyse das Blutbild der Pflanze auswerten
Benjamin Denzler lässt regelmässig den Pflanzensaft, das Blut der Pflanzen, auf ihre Nährstoffzusammensetzung analysieren. Bei Bedarf kann er Mängel mittels Blattdüngung korrigieren und somit die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen stärken.
«Durchbruch» bei Hybridweizen: Mehr und stabilere Erträge auch für die Schweiz?
Hybridweizen-Sorten von Syngenta können ab 2026 in Frankreich gesät werden. Davon könne man auch hierzulande profitieren, erklärt Agroscope-Forscher Boulos Chalhoub.
Der Kampf gegen Tiefkühl-Gipfeli: 200 000 Tonnen Importe verdrängen Schweizer Getreide
Der Export von Produkten mit Schweizer Getreide wird von der Branche gestützt, aber ein Vielfaches davon wird importiert. Lösungen gibt es – auch ohne das Risiko, Handelsabkommen neu verhandeln zu müssen.
Die Bio-Ackerbauoffensive läuft weiter – auch Bio-Speisehafer ist wieder gesucht
Die biologisch bewirtschaftete Ackerfläche wächst und insbesondere bei Weizen besteht Absatzpotenzial. Coop bleibt ein wichtiger Abnehmer für Knospeware. Weniger rund läuft es beim Mischfutter.
Darum sind Mutterkorn und Erdraupen 2025 plötzlich verbreitet aufgetreten
Mutterkorn kennt man generell von Roggen, 2025 war aber auch Brotweizen betroffen. Das – und auch grössere Schäden an Mais und Gemüse durch die Larven der Ypsiloneule – führen Fachleute auf eine eher aussergewöhnliche Kombination verschiedener Faktoren zurück.
Jetzt Getreidebestände kontrollieren und Strategie planen
Sind die Bestände mager, haben Landwirtinnen und Landwirte laut dem Experten Bernhard Streit jetzt noch eine Chance einzugreifen. Widmen sie sich der Düngung und dem Unkrautmanagement, verbessern sie die Bestände. Ausserdem können sie Schlüsse für die nächste Saat ziehen, was die Bodenbearbeitung angeht.