Thema: Getreide

Der Richtpreis für Brotgetreide bleibt 2023 auf gleichem Niveau
Die Herbstrichtpreise für Brotgetreide von 2022 gelten auch für die diesjährige Ernte. Ausserdem hat die Branchenorganisation die Definition der Richtpreise «aufgrund der gelebten Praxis» präzisiert.
Die Getreidebranche kann sich auf keinen Richtpreis für die Futtergetreideernte 2023 einigen
Die Richtpreisverhandlungen fanden am 6. Juni im Rahmen der Kommission Markt Qualität Getreide von Swiss Granum statt. Für das Futtergetreide der Ernte 2023 konnte aufgrund mangelnder Unterstützung an die Getreideproduzenten kein Kompromiss gefunden werden. Die Vermarktung der Ernte wird daher ohne Richtpreise erfolgen.
Reichlich Sonne für Käfer und Pflanzen
Das Risiko für Fusarieninfektionen im Getreide ist derzeit gering. In den Ackerkulturen treten nun unterschiedliche Blattlausarten auf. Hier gilt ein strenges Überwachungs- und Bekämpfungsregime. Der frisch gesäte Mais ist auf Schnecken zu kontrollieren. Im früher gesätem Mais steht die Kopfdüngung an. Wer eine Untersaat plant, sollte die Unkrautbekämpfung vorher abschliessen.
Weil zu wenig Biofutter verfügbar ist, steigen die Produzentenpreise dafür
Produzentenvertreter, Mischfutterhersteller und Importeure haben die Richtpreise für Knospe-Futtergetreide und Eiweisspflanzen nach oben korrigiert. Der Preis für Bio-Eiweisspflanzen steigt um bis zu acht Franken.
Dank Untersaaten im Getreide «etwas Rechtes», wenn Gründüngungen Mühe hätten
Für die Gebrüder Gysel gehören Direktsaat und Gründüngungen dazu. Die Sommertrockenheit spricht beim Getreide aber für Untersaaten, denn sie sind nach der Ernte der Kultur bereits entwickelt und bedecken den Boden bis zur Herbstsaat.
Palastrevolte und ein überraschender Rücktritt bei grosser Schweizer Mühlengruppe
Die GMSA ist einer der grossen Akteure im Schweizer Mühlenmarkt. Sie ist namentlich stark in der Verarbeitung von Brotgetreide und ein wichtiger Kunde für die Landwirtschaft. Nun macht die Firma Schlagzeilen mit einer kleinen Führungskrise.
25'000 Tonnen Getreide und Ölsaaten für die Getreide Züri Nord AG
Die Getreide Züri Nord AG konnte den Umsatz und die Übernahmemengen im Geschäftsjahr 2022 deutlich steigern.
In den Kartoffelbeständen breitet sich die Krautfäule weiter aus
Weitere Kantone melden Krautfäulebefälle. Das Infektionsrisiko ist derzeit durch die aktuellen feuchten Wetterbedingungen stark erhöht. Im Weizen wird Septoria zu einem Problem. Die Bestände sollten auf die Pilzkrankheit kontrolliert und bei Bedarf behandelt werden.
Mit der Ackerbauoffensive sucht Bio Suisse 15'000 Hektaren
Bio Suisse sucht bis 2027 etwa 500 neue Betriebe und 15'000 Hektaren zusätzliche Fläche. Dazu hat sie die Ackerbauoffensive lanciert. Ein sehr hoch gestecktes Ziel. Wie soll dieses erreicht werden?
Neue Sorten für die Getreideernte 2024
Die Liste der empfohlenen Getreidesorten von Swiss Granum enthält drei neue Sorten für die Ernte 2024: Bodeli (Winteweizen), SY Kingston und Sensation (Wintergerste). Fünf Getreidesorten wurden gestrichen oder stehen zum letzten Mal auf der Liste. Die HOLL-Winterrapssorte V386OL wurde ebenfalls neu aufgenommen.