Thema: Fleisch

94 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer essen regelmässig Fleisch
Philippe Haeberli äussert sich zur Imagestudie 2022. Die Zahlen zum Fleischkonsum sind zwar erfreulich, dennoch stehe Schweizer Fleisch unter Druck. Darum erhalten Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation gegen aussen bei Proviande mehr Gewicht.
Proviande tritt dem gesellschaftlichen Gegenwind mit Elan und Innovationen entgegen
Die Branchenorganisation will auf dem Weg zu einer klimaschonenden Fleischwirtschaft Verantwortung übernehmen und die Entwicklung mitprägen. An der Generalversammlung zeigte der Verwaltungsrat auf, wie er auf Worte Taten folgen lässt.
Tierische Produkte sind ungesund und umweltschädlich – falsch, sagt die Forschung
Weder für die Umwelt noch für die Gesundheit sind Fleisch und Milch nur gut oder schlecht. Das gilt insbesondere auf internationaler Ebene, wie ein Forscherteam in einer Übersichtsstudie darlegt.
Im Frühling gibt es zu viel Natura-Veal – Grund ist der Wolf
Aus Angst vor dem Wolf werden vor der Alpung vermehrt Kälber geschlachtet. Die saisonale Häufung ändert aber nichts daran, dass Veal grundsätzlich gesucht ist. Die Pionierarbeit sei noch nicht abgeschlossen, betont Urs Vogt von Mutterkuh Schweiz.
Dank «Nebelgrind» auf Wagyu umgesattelt
Rindermäster Peter Hunkeler stellte vor elf Jahren auf die Rasse Wagyu um. Nun verkauft der Luzerner erstmals Zuchttiere der exquisiten Fleischrasse.
Iberische Schweine bringen das Baskenland in den Jura
Auf dem Berghof Mont Lucelle an der jurassischen Grenze produzieren Joana und Joan Studer zusammen mit ihren zwei Angestellten traditionellen baskischen Rohschinken. Das Fleisch stammt von iberischen Schweinen, die bis zu 130 kg Schlachtgewicht auf die Waage bringen.
Händler von geschützten Lebensmitteln schneiden besser ab als 2015
Zwischenhändler von Schweizer Milch- und Fleischprodukten mit geschützter Bezeichnung haben bei einer 2022 durchgeführten nationalen Inspektion besser abgeschnitten als noch 2015. Eine damals durchgeführte Kontrolle hatte eine unbefriedigende Situation ergeben, wie der Verband der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker der Schweiz (VKCS) mitteilte.
So teilte sich der Schweizer Geflügelfleischmarkt 2022 auf
Jede Schweizerin und jeder Schweizer ass 2022 19,4 kg Geflügelfleisch. 114'637 t Geflügelfleisch wurden im vergangenen Jahr in der Schweiz produziert (Schlachtgewicht, inklusive Organteile und Legehennen).
Schlachten in gewohnter Umgebung
In der «Wanger’s Landmetzg» im zürcherischen Forch werden nur Tiere verarbeitet, die bereits auf dem Hof oder auf der Weide getötet wurden.
Die Hinterwälder werden in der Schweiz zur Fleischrasse
In die Schweiz kamen die Hinterwälder als Ersatz für alpine Milchviehrassen. Nun dreht die Zucht in eine andere Richtung. Da sich die gedrungenen Tiere gut für Mutterkuh-Haltung eignen, rückt die Fleischproduktion in den Vordergrund.