Thema: Butter

  • Die BOM hat mit der neuen MPC-Box (Milchproteinkonzentrat) ein Instrument bei Buttermangel. Dann wird die Butterexportstützung zum Milcheiweiss hin verlagert. Da tiefe Eiweisspreise die Produktion von Butter drosseln, erhofft man sich dadurch mehr Butter im Inland. (Grafik BOM/Bauz)

    Mit einem neuen Stützungsmodell will die BOM das Butterloch stopfen

    Die einst auf die Förderung des Milchfett-Exports ausgerichteten Instrumente der Branchenorganisation Milch (BOM) mussten neu ausgerichtet werden. Unter dem Strich sei es aber ein gutes Geschäft, hochpreisigen Käse zu exportieren und dafür Butter zu importieren, sagt Stefan Kohler.
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  • So sieht die neue, korrekte Verpackung für die importierte Butter aus. Da die grossen Butterblöcke von Cremo in Form gebracht worden sind, heisst es nun «modelliert in der Schweiz». (Bild Migros)

    Die Deklaration von Lebensmitteln ist kompliziert: EU-Butter, «modelliert in der Schweiz»

    Die geltenden Vorschriften zu den Angaben auf Lebensmittel-Verpackungen machen es nicht immer einfach, bewusst einzukaufen. Die aktuell im Detailhandel verkaufte Importbutter ist ein gutes Beispiel dafür. Labels und Marken können helfen – wenn man sie versteht.
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  • Magere Zeiten: Schweizer Butter ist Mangelware. Mit passenden Anreizen soll sich das künftig ändern. (Bild PIxabay)

    Es klafft das Butterloch – jetzt handelt die Branchenorganisation Milch

    Nur noch 188 Tonnen Butter sind an Lager, die Butter-Importe sorgten für Diskussionen. Die Branchenorganisation Milch (BOM) hat heute Massnahmen beschlossen, die zu einer besseren Inland-Versorgung führen sollen.
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  • «Nach der Fusion haben an Nähe zu den Bauern verloren, aber wir sind dran, das zu verbessern», sagt Mooh-Geschäftsführer René Schwager, hier mit Kommunikationschefin Gabriela Küng.(Bild akr)

    «Aktuell zahlen wir gut»: Mooh-Geschäftsführer René Schwager im Gespräch

    Mooh ist mit einem Marktanteil von gut 20 Prozent die grösste Milchkäuferin des Landes. Beim Milchpreisniveau ist man noch nicht am Ziel. Die Genossenschaft will dieses mit mehr Fokus auf Wertschöpfung weiter anheben.
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  • So sollte es sein: Suisse-Garantie-Label und 100 Prozent Schweizer Butter. (Bild lja)

    «Die Butter» mit EU-Butter: Es war nicht die Entscheidung des Detailhandels

    Der Entscheid, Importbutter analog der Schweizer Butter zu verpacken, ist nicht auf dem Mist des Detailhandels gewachsen, denn die Marke «Die Butter» gehört der Branchenorganisation Butter (BOB).
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  • Nur wenn die Konsumenten genau hinschauen, werden sie über die Herkunft der Milch informiert. (Bild SBV)

    SBV: Die Importbutter schwächt Schweizer Marken

    Der Schweizer Bauernverband SBV meldet sich bezüglich der unter Schweizer Marken vermarkteten Importbutter zu Wort. Er verurteile diese Konsumententäuschung und fordert die entsprechenden Firmen dazu auf, die einheimischen Marken nicht weiter zu schwächen.
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  • «Die Butter» mit Herkunft EU – das geht gar nicht, findet die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt BIG-M. (Bild lja)

    BIG-M: Importbutter in Schweizer Verpackung als Machtdemonstration des Detailhandels

    Für die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt ist es ein Affront, dass importierte Butter in der gleichen Verpackung wie «Die Butter» verkauft wird. Das sei anders vereinbart worden.
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  • Die importierte Butter stammt laut der Branchenorganisation Butter vor allem aus Deutschland, Irland und Belgien. (Bilder jla)

    Butterimporte: Die EU-Butter ist im Detailhandel angekommen

    Momentan mangelt es an Butter. Vor allem Kochbutter wird wohl bis im Herbst aus der EU kommen. Wir haben nachgefragt, welche Produkte noch mit Schweizer Butter erhältlich sind.
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  • «Ich gehe davon aus, dass wir auch 2021 Fragen zu Butterimporten beantworten müssen», sagt SMP-Direktor Hagenbuch. (Bild akr)

    SMP-Direktor Hagenbuch: «Der Trend stimmt, aber das Niveau beim Milchpreis nicht»

    Im Interview äussert sich der Direktor der Schweizer Milchproduzenten (SMP), Stephan Hagenbuch zur Haltung des Verbands zu den umstrittenen Butterimporten und zur allgemeinen Lage auf dem Milchmarkt.
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  • Emmi-CEO Urs Riedener verteidigt die Aktionspolitik des Detailhandels: «Was er eigentlich macht, ist die Nachfrage für Butter aufrechterhalten». (Bild Emmi)

    Emmi-Chef Riedener: «Butterimporte sind ein Zeichen für einen gesunden Milchmarkt»

    «Wir haben den besten Milchmarkt seit vier Jahren», sagt Urs Riedener, der CEO von Emmi im Interview. In der Agrarpolitik empfiehlt er weniger Detailversessenheit und mehr ergebnisorientiertes Vorgehen.
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