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Pilzproduktion: Schweizer Edelpilze auf Wachstumskurs

Speisepilze sind gefragt. Die Schweizer Produktion reagiert darauf mit einem vielfältigeren Angebot. Während Champignons dem Preisdruck aus dem Ausland ausgesetzt sind, wächst die Produktion von Edelpilzen weiter.

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Speisepilzen konstant gestiegen, weswegen das inländische Angebot an Speisepilzen vergrössert und diversifiziert wurde. In der Schweiz werden in erster Linie Champignons angebaut, die Produktion steht aber unter hohem Preis- und Importdruck zu ausländischen Pilzen.

Die Edelpilzproduktion ist hingegen weiter auf Wachstumskurs. Der Inlandanteil ist mit 87 Prozent beim Kräuterseitling am höchsten, beim Austernseitling und beim Shiitake liegt er jeweils bei über 60 Prozent. Auch der biologische Anbau profitiert. 8 von den 12 Mitgliedern des Verbands der Schweizer Pilzproduzenten sind Bio-Knospe-zertifiziert.

Während die Schweiz in den 1990er-Jahren eine fast reine «Champignon-Nation» war und Edelpilze die wenigsten kannten, hat sich deren Produktion in den letzten 15 Jahren fast verdreifacht. (Bild: Grafik: Doris Rubin / Quelle: Verband Schweizer Pilzproduzenten VSP, SwissImpex des BAZG)

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