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Personalfindung bleibt eine grosse Herausforderung in der Landwirtschaft

Der Arbeitsmarkt verändert sich auch in der Landwirtschaft. Während ausserfamiliäre Arbeitskräfte wichtig bleiben, erschweren tiefe Löhne, lange Arbeitszeiten und saisonale Spitzenbelastungen die Personalsuche.

Die Anzahl Beschäftigte hat sich mit der Zeit stark reduziert, gleichzeitig gab es eine Verlagerung von Voll- zu Teilzeitstellen.(Bild: Grafik: Nicole Geiser / Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS))

Die Schweizer Landwirtschaft ist nach wie vor stark von Familienarbeitskräften geprägt. Gleichzeitig nimmt die ausserfamiliäre Beschäftigung zu. Viele Betriebe haben aber Mühe, geeignetes Personal zu finden. Die Stundenlöhne liegen deutlich unter jenen der Gastronomie, und ähnliche Monatseinkommen lassen sich meist nur dank längerer Arbeitszeiten erzielen. Hinzu kommen Wochenendarbeit, Arbeit auf Abruf und saisonale Spitzenbelastungen, welche die Attraktivität der Branche zusätzlich beeinträchtigen. Zur Stärkung der Mitarbeiterbindung wären laut Agroscope insbesondere höhere Einkommen und verlässliche Arbeitszeitmodelle wichtig.

www.agrarforschungschweiz.ch

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