SAV: «Nicht gelungen, Situation aufzuzeigen»

Die Hauptversammlung des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) wurde schriftlich durchgeführt. Die Wolfpräsenz und der Herdenschutz bleiben zentrale Anliegen.

Der SAV habe sich im Jahr 2020 besonders für die Revision des Jagdgesetzes eingesetzt. Doch sei es nicht gelungen der Bevölkerung die Situation der betroffenen Älpler und Berggemeinden aufzuzeigen, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt. Der SAV werde sich weiterhin mit der Wolfsproblematik und dem Herdenschutz beschäftigen. Sie wollen Lösungen finden, welche für die Alpwirtschaft langfristig tragbar sind und die Aufgabe von Sömmerungsflächen aufgrund von Wolfspräsenz verhindern.

Branchenleitlinie eingereicht

Ausserdem sei die zweite Auflage der Branchenleitlinie für die gute Verfahrenspraxis aus Sömmerungsbetrieben beim BLV eingereicht worden, heisst es. Mit der Endversion könne für die Saison 2021 oder 2022 gerechnet werden, so der SAV.

Telefon-Lösung für die Alpen

Während der Corona-Zeit hat sich der SAV zudem dafür eingesetzt, dass ausländische Älpler inklusive Familien einreisen konnten und ein Personalmangel verhindert wurde. Dank dem Projekt «IP-Telefonie auf den Alpen» hat der SAV zusammen mit Swisscom zwischen 2018 und 2020 219 Alpen ohne Mobil-Telefon-Empfang zu einer funktionierenden Telefon-Lösung verholfen.

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