Rekord: 240 Gäste feiern Schwyzer Junglandwirte

40 Junglandwirtinnen und Junglandwirte erhielten ihr Fähigkeitszeugnis – die Feier musste wegen des Andrangs nach 14 Jahren den Ort wechseln und fand auf dem Burehof Fritsch bei der Familie Birchler statt.

Traditionell zogen die acht Absolventinnen mit Blumen und die 32 Absolventen mit Treicheln nach der kantonalen Feier auf einem Hof ein. Dieses Jahr zum nahegelegenen «Burehof Fritsch» in Schindellegi SZ.

Dort wurden sie von zahlreichen Angehörigen, Berufsbildnern und Gästen mit kräftigem Applaus empfangen. Der Anlass nach der offiziellen Diplomierung wird jeweils von der Bauernvereinigung des Kt. Schwyz (BVSZ) organisiert und bietet einen gemütlichen Abschluss der Lehrabschlussfeier.

Festgemeinde ist angewachsen

Nach 14 Jahren bei Familie Dillier auf dem Lützelhof fand die landwirtschaftliche Schlussfeier zum ersten Mal bei Familie Birchler auf dem Burehof Fritsch statt. Aufgrund der immer höheren Anzahl Absolventinnen und Absolventen und entsprechend mehr Begleitpersonen stiess die Schlussfeier an ihre Kapazitätsgrenze.

Damit keine Personenbeschränkung eingeführt werden musste, suchten die Organisatoren einen Ort mit grösserer Kapazität – und fanden ihn in Schindellegi. So konnte der Charakter, mit der Einladung aller Beteiligten, beibehalten werden.

«Mit rund 240 Personen zu feiern ist einfach unglaublich. Das ist natürlich ein neuer Rekord, und zeigt, wie geschätzt dieser Anlass in der Schwyzer Landwirtschaft ist.» Mit diesen Worten begrüsste Albin Fuchs, Präsident der BVSZ, alle Anwesenden zur Schlussfeier.

Berufung mit Leidenschaft

«Wer Landwirtin oder Landwirt lehrt, hat sich nicht nur für einen Beruf entschieden, sondern geht einer Berufung mit Leidenschaft nach», sagte Albin Fuchs. Diese zwei Begriffe würden den Ansporn für die täglichen Arbeiten in der Landwirtschaft bestens beschreiben. Zum Schluss ermunterte der Präsident die jungen Berufsleute auf ihrem zukünftigen Weg auch Weiterbildungen in Angriff zu nehmen.

Nach dem Apéro wurde auch schon das Buffet eröffnet und ein gemütlicher Abend mit Ländlermusik nahm seinen Lauf. Nach dem Rückblick des Klassenlehrers Linus Müller und der Absolventen fand die Prämierung der besten Abschlüsse statt.

Als Auszeichnung für ihre guten Leistungen erhielten die drei Absolventen mit dem besten Durchschnitt aus den praktischen Arbeiten und Berufskunde je eine Bisse. Mit einer Note von 5,7 schloss Matthias von Euw, Ingenbohl SZ, ab. Auf Rang 2 folgte Alex Heinzer, Illgau SZ, mit 5,5 und auf Rang 3 Adrian Meister, Unteriberg SZ, auch er mit 5,5.

Absolventen Landwirt/in EFZ

Anja Auf der Maur, Morschach SZ; Janik Beeler, Egg SZ; Jonas Betschart, Gommiswald SG; Marco Betschart, Muotathal SZ; Tino Betschart, Riemenstalden SZ; Manuela Blöchlinger, Ricken SG; Lukas Camenzind, Gersau SZ; Sarina Canal, Flums SG; Marcel Egli, Pfäffikon SZ; Martina Föhn, Muotathal SZ; Matteo Gianella, Schwyz SZ; Maik Gisler, Spiringen UR; Simon Gisler, Riemenstalden SZ; Alex Heinzer, Illgau SZ; Lukas Hürlimann, Steinen, SZ; Tobias Imholz, Isenthal UR; Alena Krauer, Altendorf SZ; Tobias Kuriger, Egg SZ; Adrian Meister, Unteriberg SZ; Martin Mettler, Goldau SZ; Maik Mettler, Muotathal SZ; Remo Moser, Rothenthurm SZ; Daniel Müller, Küssnacht am Rigi SZ; Remo Müller, Lauerz SZ; Marco Reichlin, Schwyz SZ; Andrea Ruhstaller, Einsiedeln SZ; Florian Schatt, Unteriberg SZ; Selina Schelbert, Ried SZ; Reto Schnüriger, Illgau SZ; Martin Schönbächler, Einsiedeln SZ; Lukas Späni, Studen SZ; Stefan Strüby, Ibach SZ; Alex Styger, Schindellegi SZ; Alexander Uhr, Hütten ZH; Matthias von Euw, Ingenbohl SZ; Josef von Rickenbach, Steinerberg SZ; Fiona Weideli, Altendorf SZ; Marcel Zihlmann, Arth SZ; Simon Zimmermann, Vitznau LU; Manuel Züger, Altendorf SZ.  mr