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Neue Mittel zur chemischen Ausdünnung für Kernobst werden getestet

Den Fruchtbehang auszudünnen ist wichtig. Das sorgt für optimale Fruchtgrösse und Qualität sowie regelmässige Erträge über die Jahre ohne Alternanz. Gedulden müssen sich die Obstbauern noch auf die neuen Mittel zur chemischen Ausdünnung – aber zumindest sind solche in der Entwicklung. Thomas Kuster von Agroscope stellte an der Güttinger Tagung die Mittel vor, mit denen zurzeit in Wädenswil und Güttingen Versuche laufen.

Zu den neuen Mittel für die Ausdünnung bei Äpfel zählen Exilis und Globaryll100. Identisch sei bei beiden sowohl der Wirkstoff, als auch die Anwendung, unterschiedlich jedoch die Formulierung.

Spät ausdünnen

Ein neuer, vielversprechender Wirkstoff für Äpfel ist laut Kuster Accede. Ein Vorteil des Mittels sei, dass es auch für die Ausdünnung bei 20 mm Fruchtgrösse geeignet sein werde. So könne man später ausdünnen, was insbesondere bei einem angekündigten Frost durchaus sinnvoll sein könne, sagte Kuster. Aber bis zur Zulassung dieser neuen Produkte für Kernobst werde es bis 2027 oder noch länger dauern.

Abscisinsäure für Birnen

Zur Ausdünnung von Birnen ist mit Abscisinsäure ABA ebenfalls ein neuer Wirkstoff in der Pipeline. Der Wirkstoff soll weniger temperaturabhängig sein als Max-Cel oder Brevis. Auch dieser Wirkstoff werde wahrscheinlich erst nach 2026 zugelassen, sagte Kuster.

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