Thema: Obst
«Agroforst hat seinen Ruf als verrückte Idee abgestreift», erklärt Niklaus Trottmann vom LZ Liebegg
Ob Diversifizierung, Klimaanpassung oder Biodiversitätsförderung – die Gründe für Agroforst sind vielfältig. Im Aargau berichteten Landwirte aus der Praxis, wie sie Baumreihen, Hecken und Hochstammobst erfolgreich in ihre Produktionssysteme integrieren.Pflanzen

Aprikosen aus dem Wallis sind jetzt schon gut für das Klima und sollen noch besser werden
Eine neue CO₂-Bilanz des Kantons Wallis zeigt: Äpfel, Birnen und Aprikosen aus dem Wallis verursachen deutlich weniger Treibhausgasemissionen als importierte Früchte. Gleichzeitig will die Branche ihre Emissionen weiter senken und den Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben. Ein neues Werkzeug hilft den Produzenten, ihre Treibhausgasemissionen schnell und einfach zu berechnen.LesenPflanzen
Fruchtige Vielfalt: Himbeeren im Substrat und Erdbeeren auf Stroh
Am diesjährigen Beerenabend war der Zürcher Obstverband zu Gast auf zwei unterschiedlichen Betrieben. Joel Spaltenstein zeigte seine Himbeeranlage in Flaach und Jürg Erb stellte im Nachbardorf Volken seinen Erdbeeranbau vor. «Beeren-Scout» André Ançay von Agroscope präsentierte in einer Blindverkostung neben herkömmlichen Sorten viele neue.LesenPflanzen
Die Feinabstimmung zwischen Ackerbau, Technik und Agroforst ist zentral
Bei einem Treffen des Feldlabor Agroforst Netzwerks (FAN) auf der Swiss Future Farm wurde deutlich: Damit Agroforstsysteme im Ackerbau funktionieren, müssen Arbeitsbreiten, Feldgeometrien und Bewirtschaftungsabläufe aufeinander abgestimmt werden. Zudem standen Themen wie Wasserverfügbarkeit, Schattenwirkungen und digitale Analysemethoden im Mittelpunkt.Pflanzen
Brüder Treier führen die Familientradition des Obstbaus im Fricktal fort
Die Brüder Lukas und Tobias Treier führen den elterlichen Betrieb im Aargauer Fricktal gemeinsam weiter. Sie bringen frischen Wind und veränderten den Erdbeeranbau schon vor der Betriebsübernahme 2025. Äpfel, Erdbeeren, Zwetschgen und Birnen vermarkten sie direkt.Pflanzen
Obstsorte 2026: Margrith Vogelsanger bereichert ihre Schwarzwäldertorte mit «Hallauer Aemli»
Die Sauerkirsche «Hallauer Aemli» ist Obstsorte des Jahres 2026. Zu finden ist sie hauptsächlich vereinzelt in Obstgärten. So auch bei der Familie Vogelsanger im schaffhausischen Beggingen. Margrith Vogelsanger schwört bei der Schwarzwäldertorte auf die alte Sauerkirsche und einen Schuss mehr Kirsch.Landleben
Schorf, Wickler, Läuse: So schützen Bio-Obstbauern ihre Ernte frühzeitig
Timing und konsequentes Monitoring der Schädlinge seien beim Anbau von Bio-Kernobst entscheidend. An der Fachtagung des Bio Obstbauring informierte der Obstbauberater Fabian Baumgartner über Heisswasserbehandlung und Blattlausregulierung. Das Ganze fand auf dem Betrieb von Reto Leuch in Landschlacht (TG) statt.Pflanzen
Spätfröste im Obstbau: Wenn wegen Minusgraden der ganze Jahresertrag auf dem Spiel steht
Nicht nur die Gefahr durch Spätfröste steigt infolge des immer früheren Vegetationsbeginns, auch der Puls von Obstproduzenten kann bei angekündigten Frostnächten in die Höhe schnellen. Welche Frostarten es gibt und mit welchen Massnahmen sich Kulturen wirksam schützen lassen, erklärt dieser Überblick.Pflanzen