Millionenschäden durch Marmorierte Baumwanzen

Die 2019 durch die Marmorierte Baumwanze verursachten Schäden im Obstbau liegen bei über 3 Millionen Franken.

Der aus Asien eingeschleppte Schädling wütete vor allem in den Kantonen Thurgau und Zürich, wie der Schweizer Obstverband (SOV) schreibt. Im Kanton Thurgau, dem zweitwichtigsten Birnen-Kanton, und dem Kanton Zürich rechnet der Verband mit 25 Prozent Ertragsausfall bei der Birnen-Ernte. Um die 20 Prozent dürften die Ausfälle in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Luzern und Zug betragen.

"Die massiven Schäden der marmorierten Baumwanze zeigen uns deutlich auf, dass wir gegenwärtig noch auf den gezielten und massvollen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angewiesen sind", so SBV-Direktor Jimmy Mariéthoz laut Mitteilung.

Die marmorierte Baumwanze ist für den Obst- sowie den Gemüsebau gefährlich. Im Obstbau befällt sie Pfirsiche, Nektarinen und Birnen. Die Wanzen saugen an den Früchten, die mehr oder weniger starke Deformationen ausprägen. Obwohl Einstiche kurz vor der Ernte nicht mehr zu wahrnehmbaren Dellen an den Früchten führen, sind sie ein grosses Problem, weil sie als Eintrittspforte für Krankheitserreger dienen und die Früchte in der Folge am Lager zu faulen beginnen.

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