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Endspurt bei der Zuckerrübenverarbeitung im Werk Frauenfeld

Der schöne Herbst machte die Defizite des nassen Sommers etwas wett. Trotzdem wird es kein Spitzen-Rübenjahr werden.

Die Zuckerrübenkampagne 2021 neigt sich dem Ende zu. Am 22. Dezember 2021 werden voraussichtlich die letzten Rüben in Frauenfeld angeliefert werden, heisst es vonseiten Schweizer Zucker AG auf Anfrage. Der Wintereinbruch hatte keine merklichen Auswirkungen den Betrieb.

2021 wird kein Spitzenjahr bei den Rüben

Die Zuckerrübenkampagne begann Mitte September im Werk Frauenfeld mit der Anlieferung der Biorüben. Anhand der Kampagnenberichten kann man berechnen, dass nur gerade 8 % aus einheimischer Bioproduktion stammten. Der Rest wurde aus Deutschland, grösstenteils per Bahn, angeliefert.

Bis Ende Saison werden in Frauenfeld 82'250 t Biorübenund zirka 670'000 t konventionelle Rüben verarbeitet sein. Zwei Drittel der konventionellen Rüben wurden auf der Strasse transportiert.

Der Zuckergehalt stieg in der Ostschweiz von anfänglichen 16,5 % bis auf aktuell zirka 18,1 % an. Das sei dem trockenen und sonnigen Herbstwetter zu verdanken. Der nasse Sommer hatte Auswirkungen auf das Rübenwachstum, doch auch hier konnte der schöne Herbst noch einiges wett machen.

Den durchschnittlichen Rübenertrag pro Hektare konnte die Schweizer Zucker AG noch nicht kommunizieren. Damit von einem guten Rübenjahr gesprochen werden könne, müsste dieser 80 t/ha erreichen. Das Unternehmen vermeldete jedoch schon zu Kampagnenbeginn, dass nicht mit einem Spitzenjahr zu rechnen sei.

Keine grössere Störung im Werk Frauenfeld

Im Werk Frauenfeld ist es zu keinen grösseren Störungen gekommen. Die Entgleisung eines Rübentransportzugs Ende September auf dem Betriebsgelände hätte keinen Einfluss auf die Produktion gehabt, verursachte jedoch Sachschaden an der Gleisanlage. Personen wurden dabei keine verletzt.

Prognosen für das Jahr 2022 will die Schweizer Zucker AG keine machen. Man hoffe jedoch, dass vermehrt Rüben angebaut werden und die Anzahl Pflanzer wieder steige.

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