Schwere landwirtschaftliche Maschinen bringen den Boden unter Druck

Durch den Fortschritt in der Technik werden Maschinen in der Landwirtschaft immer schwerer. Dies ist schlecht für den Boden, wie aktuelle Forschungen zeigen.

In den letzten Jahren habe sich etwa die Radlast bei Mähdreschern mehr als verfünffacht, wie die Schweizer Forschung für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt Agroscope in einer Mitteilung schreibt. So hätten einige Fahrzeuge gar über 10 Tonnen Radlasten.

Negative Folgen für die Ernte

Die Forscher untersuchten nun, wie sich die Last auf den Boden auswirkt. Dieser verdichte sich und die Wurzeln würden beim Wachsen behindert. Dies könne sich negativ auf die Ernte auswirken. Durch die schweren Maschinen würde zudem das Wasser schwieriger in den Boden gelangen, was Überschwemmungen begünstigt.

Beträchtlicher finanzieller Schaden

Der finanzielle Schaden für die Landwirtschaft ist beträchtlich, so Agroscope. Es entstünden Ernteverluste, Überschwemmungsschäden oder erhöhte Treibhausgasemissionen. In ihrem Artikel beziffern die Forschenden am Beispiel von Schweden die Kosten von Produktivitätsverlusten und Überschwemmungsschäden auf mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

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