Die Landwirtschaftliche Genossenschaft Zentralschweiz (LGZ) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, wie sie in ihrer Mitteilung schreibt. Insgesamt wurden 83 800 Tonnen Produkte aus den Bereichen Rigifutter, Rohkomponenten, Raufutter und Pflanzenbau an die Kundschaft geliefert.
Präsident Christian Bircher würdigte an der kürzlichen Generalversammlung die positive Entwicklung: «Die hohe Nachfrage zeigt, dass unsere Mitglieder und Kunden auf unsere Qualität und Verlässlichkeit setzen.» Das Vertrauen motiviere, weiter in die Zukunft zu investieren.
Einstimmiges Ja zur neuen Lagerhalle
Die Genossenschafter stimmten einstimmig dem Bau einer neuen dreistöckigen Lagerhalle in Sempach Station LU zu. Das Gebäude wird 4500 Quadratmeter Lagerfläche bieten und liegt direkt bei der Futtermühle Zentralschweiz (ehemals Amrein), an der die Genossenschaft bereits 80 Prozent der Aktien hält.
Geschäftsführer Toni Matter betonte die Bedeutung des Projekts: «Mit der neuen Lagerhalle schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und stärken unsere Logistik.» Damit sichere die Genossenschaft die Versorgung der Landwirtschaft langfristig ab. Die Genossenschaft sieht im Ausbau der Infrastruktur einen wichtigen Schritt, um den steigenden Anforderungen der regionalen Landwirtschaft gerecht zu werden.

Zusammenschluss von Hünenberg und LG Rigi
Die Landwirtschaftliche Genossenschaft Zentralschweiz wurde im Jahr 2024 durch den Zusammenschluss der Genossenschaften Landi Hünenberg (seit 1893) und LG Rigi (seit 1909) gegründet.
Der gemeinsame Wille aller Genossenschafter war es, eine starke, zukunftsorientierte und unabhängige Organisation zu schaffen, die als vielseitiger Partner für die produzierende Landwirtschaft auftritt. Mit dem Zusammenschluss entstanden neue Perspektiven für Investitionen in ein modernes Agrarzentrum mit Getreidesammelstelle, Mischfutterproduktion und einer zentralen Logistikplattform.
Ein Meilenstein wurde bereits 2025 erreicht: der Kauf von 80 % der ehemaligen Amrein Futtermühle in Sempach Station, die nun unter dem Namen Futtermühle Zentralschweiz firmiert. Diese strategische Erweiterung stärkte die Position der LGZ in der Futtermittelproduktion.

