Hilft das Wetter nicht mit, trocknet eine mobile Heizung das eingefahrene Heu fertig. So sind auch Betriebe ohne eigene Heustockbelüftung beim Heuen weniger abhängig vom Wetter. Die Belüftung minimiert das Risiko von Selbstentzündungsbränden. Kann das Futter früher vom Feld geholt werden, bleiben zudem die Nährstoffe besser erhalten. Dies gilt nicht nur für Heu, sondern auch für Getreide und Mais. Gut getrocknetes und gelagertes Futter setzt auch weniger leicht Schimmelpilz an.
Obsternte vor Frost schützen
Mobile Heizungen können auch Obsternten vor Kälteeinbrüchen schützen. Im Gegensatz zu Kerzen und Feuer läuft eine mobile Heizung ohne ständige Betreuung einfach weiter, sodass die Obstbauern trotz Frost im Frühling ruhige Nächte haben.
So funktionierts
Eine mobile Heizung kann je nach benötigter Leistung einen Radius von bis zu 70 Metern abdecken, wenn die Obstanlage eingehaust ist. Warmluftschläuche verteilen die Wärme über die Bäume und schützen so die empfindlichen Knospen vor dem Frost. Sind die Schläuche erst einmal über die Anlage verteilt, ist die Inbetriebnahme der Heizung ganz leicht. Moderne Heizungen können sogar fernüberwacht werden. Der Brennstoff variiert je nach Modell: Holzpellets, Methanol und Öl sind derzeit auf dem Markt.

