Weitere 1000 Tonnen Butterimporte zur Deckung der Nachfrage

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat das Zollkontingent für Butter zum fünften Mal erhöht. Das inländische Angebot reicht im laufenden Jahr nach Einschätzung der Branche weiterhin nicht aus.

Neben der Käseproduktion bleibe zu wenig Milch für die Butterherstellung übrig, schreibt das BLW in einer Mitteilung am 28. September 2022. Somit wird das Zollkontingent Butter ab dem 17. Oktober um weitere tausend Tonnen erhöht.

Das BLW gab dieses Jahr bisher 6100 Tonnen Butter zum Import im Kontingent frei, wie es weiter heisst. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Nachfrage von 46'000 Tonnen Butter, betrage der Importanteil in diesem Jahr rund 13 Prozent. Zuletzt erhöhte der Bund die Importmenge im August um tausend Tonnen Butter. Damit hätte die inländische Nachfrage bis Ende Jahr gedeckt werden sollen.

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