Der Mundartsänger Trauffer singt nicht nur über «Müeh mit de Chüeh» sondern neuerdings auch über Schafe, die Party machen. Denn zusammen mit der Kinderformation Schwiizergoofe liefert der Alpentainer den offiziellen Schweizer Song zum neuen Animationsfilm «Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld».
Der Song bringe die unverwechselbare Welt von Shaun das Schaf mit der musikalischen Handschrift von Trauffer und den Schwiizergoofe zusammen, schreiben die Verantwortlichen. Das mehrfach ausgezeichnete britische Animationsstudio Aardman schickt den beliebten Wollhelden in seinem dritten Kinoabenteuer auf eine turbulente Halloween-Mission voller Witz, Spannung und Charme, heisst es in einer Mitteilung. Im Refrain wird denn auch gesungen: «Die ganzi Farm macht hüt Alarm!»
«Mähh» muss mit rein
Den Schweizer Titelsong zum Film, der ab dem 1. Oktober 2026 in den Kinos zu sehen sein wird, hat der Musiker zusammen mit Produzent Georg Schlunegger geschrieben. «Als ich ihn fragte, ob wir zusammen etwas zu ‹Shaun das Schaf› machen können, sagte er eigentlich sofort: ‹Määähhh›. Also war klar: ‹Mähh› darf nicht fehlen», erklärt Marc A. Trauffer auf Anfrage.
Er selbst kennt die Trickfilmfigur von früher. Wirklich entdeckt hat er Shaun das Schaf jedoch erst zusammen mit seinen Kindern. Beim Dreh des Musikvideos haben auch zwei echte Schafe mitgespielt. Es sei sehr heiss gewesen, erzählt Trauffer. «Die Schafe hatten heiss und die Goofen und ich natürlich auch. Was mich aber besonders beeindruckt hat, ist, wie die Kids vom Schwiizergoofe-Camp solche langen Tage mit einer unglaublichen Professionalität durchziehen», zeigt er sich beeindruckt.
Authentizität ohne Klischee
Die Fans von Trauffer kennen ihn als Musiker vom Land, der übers Landleben singt. Seine Songtexte seien aus dem Leben inspiriert. Denn: «Das Leben schreibt immer die besten Geschichten», weiss der Sänger.
Doch wie geht er mit dem Druck um, authentisch zu klingen, ohne in Klischees zu verfallen? Dazu erklärt Marc A. Trauffer: «Ich habe keinen Druck, irgendwie zu sein, denn ich bin, wie ich bin. Das war ich schon 2008. Sich zu verstellen, bringt niemandem etwas.»
Mit «Mähh» und der Zusammenarbeit mit den Schwiizergoofe zeigt er: Authentizität klingt besser als Klischee und das Landleben wird wohl auch weiterhin die Quelle seiner künftigen Songtexte bleiben.

