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Schorniggeltag im Schwarzbubenland: Das Interesse am Obstgarten ist gross

Der Anlass der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland hat auch viel nichtlandwirtschaftliches Publikum angezogen, welches sich eingehend informierte.

«Ich liebe solche Anlässe, wo ich etwas lernen kann.» Dies sagte eine junge Frau am Schorniggelifescht der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland (OVS). «Wir haben kürzlich ein Haus gekauft mit etwas Umschwung, wo wir zwei, drei Obstbäume pflanzen wollen.» Wie das richtig gemacht werde, habe sie gerade erfahren. Im Namen der OVS hatte Familie Doppler am ersten Maisonntag ins solothurnische Witterswil eingeladen zum vierten Fest der kleinen, rundlichen unreifen Kirschenfruchtansätze.

Schorniggeltag im Schwarzbubenland: Das Interesse am Obstgarten ist gross
Michel Doppler (l.), Betriebsleiter des Hofs am Riedmattenweg, Witterswil, und Benjamin Meier Präsident OVS, Brunnenhof, Metzerlen, freuten sich über den Erfolg des 4. Schorniggelifeschts.

Ein Neumitglied konnte gewonnen werden

Die künftige Steinobstproduzentin fuhr weiter, dass sie wohl gut beraten wäre, der Obstproduzentenvereinigung als Mitglied beizutreten. Sie lachte: «Es wäre doch wunderbar, wenn wir ganz schnell eigene Früchte ernten könnten.» Die Besuche des Obstgartens, wo Expertinnen und Experten geduldig Fragen beantworteten, waren gut frequentiert, besonders von der nichtbäuer­lichen Bevölkerung. Nach dem Rundgang lockten Trettraktoren mit Anhängern Jung und Alt zu Rundfahrten auf dem grossen Hofplatz. Zwischendurch musste für diese Fahrten angestanden werden.

Schorniggeltag im Schwarzbubenland: Das Interesse am Obstgarten ist gross
Grosse Attraktion bei Jung und Alt waren die Trettraktoren mit Anhänger. Auch Bauernpräsident Andreas Vögtli führte seine Familie spazieren.

Eine Jahresernte winkt als Preis

Für fröhliche Unterhaltung sorgte wie in früheren Jahren der «Schorniggeliwurf». Da gab es Spezialistinnen und Spezialisten, auch aus den eigenen Reihen, die man während Stunden immer wieder am Werfen sah. Schliesslich winkte als Hauptpreis der ganze Ernteertrag eines Kirschbaums. Das Kuchen- und Tortenbuffet schien jedes Mal noch reichhaltiger, noch verlockender. Kein Wunder, dass gewisse Leute sich mehrere Male bedienten.