Landauf und landab verköstigen nächsten Dienstag um die 360 Bauernfamilien auf ihren Betrieben rund 150'000 Gäste am traditionellen 1.-August-Brunch. Der Bündner Bauernverband beteiligt sich an der Organisation des Brunches bei Yvonne Bannwart und Philipp Grendelmeier aus Zizers. Für Bauernpräsident Thomas Roffler ist der 1.-August-Brunch auf den Bauernhöfen ein sympathischer Anlass mit grosser Wirkung.
Wie viele Betriebe im Kanton Graubünden organisieren dieses Jahr einen 1.-August-Brunch?
Thomas Roffler: Gemäss Schweizer Bauernverband sind es dieses Jahr neun Betriebe in unserem Kanton.
Werden Sie selber auch an einem Brunch teilnehmen?
Selbstverständlich. Der Bündner Bauernverband beteiligt sich an der Organisation des 1.-August-Brunches bei Yvonne Bannwart und Philipp Grendelmeier aus Zizers. An diesem Brunch werden namhafte Politiker teilnehmen, so etwa der Nationalratspräsident Martin Candinas mit seiner Familie und der Bündner Regierungsrat Marcus Caduff. Erwartet werden auch zahlreiche Amtsträger wie der Leiter des Bündner Landwirtschaftsamts, Daniel Buschauer, Amtstierarzt Giochen Bearth, Plantahof-Direktor Peter Küchler und der gesamte Vorstand des Bündner Bauernverbands.
Unsere Botschaft an die Gäste ist die grosse Vielseitigkeit der Bündner Landwirtschaft. Das Churer Rheintal, wo sich der Betrieb der Gastgeberfamilie Grendelmeier Bannwart befindet, ist ein gutes Beispiel für diese Vielfalt an Betriebstypen, Betriebszweigen und Kulturen.

Der Aufwand für so einen Grossanlass ist für die Bauernfamilien enorm. Warum lohnt er sich aus Ihrer Sicht trotzdem?
Der 1.-August-Brunch ist ein sympathischer Anlass mit grosser Wirkung. Es ist ein Ort, an dem man sich wohl fühlt. Hier können die Bauernfamilien in gemütlicher Atmosphäre mit der Bevölkerung und Politikern in Kontakt treten. Vielleicht wird im direkten Gespräch – gerade mit den Politikern und Amtsträgern – der ein oder andere Entscheidungsweg einfacher.

