Farmy profitiert von Corona und verdreifacht seinen Umsatz

2020 erwirtschaftete der Online-Markt Farmy einen Umsatz von 26 Millionen Franken, stellte knapp 90 neue Mitarbeitende ein und verkaufte die Waren von 200 neuen Produzenten.

Das Corona-Jahr war für Farmy ein Erfolg. Durch die Pandemie war das Online-Angebot gefragt wie nie und das Unternehmen konnte das mit Abstand erfolgreichste Jahr seiner Geschichte abschliessen, wie es in einer Mitteilung heisst. Sowohl die Logistik als auch die IT-Infrastruktur von Farmy konnte dem Ansturm standhalten, man habe so der Pandemie als Grundversorger begegnen können.

Ausbau der Kapazitäten und eine eigene E-Flotte

Auch sonst veränderte sich bei Farmy einiges:

  • 200 neue Produzentinnen und Produzenten kamen hinzu, mit über 2'000 neuen Produkten
  • Das Duchlaufvolumen bzw. die Outputvolumina wuchsen um den Faktor drei (Standort Zürich) bzw. vier (Raum Lausanne)
  • Die Westschweizer Dependance zog von Prilly nach Ecublens, wo doppelt so viel Raum zur Verfügung steht und das Durchlaufvolumen verzehnfacht werden konnte
  • Jede dritte Bestellung wurde per Smartphone abgewickelt

Ab dem ersten Quartal 2021 sollen E-Autos für Farmy in der Region Zürich und rund um den Genfersee im Einsatz sein.

Farmy profitiert von Corona und verdreifacht seinen Umsatz

2019 war umsatzmässig ein Rekordjahr für Farmy. (Grafik Farmy)

In Zukunft auch IT-Dienstleister

Die in der Krise erprobte IT-Infrastruktur wird künftig auch interessierten Offline-Händlern für die Digitalisierung ihres Angebots zur Verfügung stehen, wie Farmy schreibt. Das Unternehmen wird nämlich zum IT-Dienstleister für den Handel. Mit Bio Suisse habe man schon einen ersten Kunden gewinnen können. Mehr zum «Knospehof» von Bio Suisse lesen Sie hier.

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Das Sortiment des Online-Markts besteht überwiegend aus Frischware, gekauft werden besonders viele Bio-Produkte. (Grafik Farmy)

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