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Ausgelaufener Diesel in Givisiez gilt als schwerwiegender Vorfall

Das Entweichen von 45'000 Liter Diesel vergangene Woche im Kanton Freiburg gilt als schwerwiegender Vorfall. Unterdessen hat das kantonale Führungsorgan die Koordination der Einsätze übernommen.


Um den Treibstoff einzudämmen, ist eine erweiterte Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren nötig, wie aus einer Mitteilung der Freiburger Staatskanzlei vom Dienstag hervorgeht. Das kantonale Führungsorgan koordiniert nun die Operationen der Feuerwehr, des Zivildienstes, der Experten des Amtes für Umwelt, Wald und Natur und der Kantonspolizei. Zudem arbeitet der Kommando- und Einsatzposten eng mit den Verkehrsbetrieben TPF und den angrenzenden Gemeinden zusammen.

Entgiftung von Boden und Gewässern beginnt

Die Kantone Bern, Thurgau, Aargau und Zürich haben für die Behandlung des Wassers logistische Unterstützung zur Verfügung gestellt haben. Die Feuerwehr der Logistikbasis der Armee in Grolley wurde ebenfalls angefordert.

Die Gewässerverschmutzung konnte nach Angaben des Kantons eingedämmt werden. Bis jetzt konnten etwa 25'000 Liter Diesel aus den betroffenen Gewässern entnommen werden. Die Anlagen, um den Treibstoff aufzufangen sind nach wie vor in Betrieb. Die Arbeiten zur Entgiftung von Gewässern und Böden wurden aufgenommen.

Was am 13. November geschah

Am vergangenen Mittwoch liefen auf dem Gelände der Freiburger Transportbetriebe TPF in Givisiez über 45'000 Liter Diesel in die Kanalisation. Eine unbestimmte Menge gelangte in das Rückhaltebecken von Givisiez sowie in die Bäche Tiguelet und La Sonnaz.

Trinkwassernetz nicht betroffen

Für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Behörden weiterhin keine Gefahr. Die städtischen Wassernetze in den Gebieten Belfaux, La Sonnaz und Pensier sind vom Vorfall nicht betroffen. Stromabwärts der Gewässerverschmutzung befinden sich keine öffentlichen Quellen oder Grundwasser.

Ein Fisch und Fünf Enten gestorben

Die direkten Auswirkungen auf die Tierwelt halten sich bisher in Grenzen. Fünf Enten und ein Fisch starben. Zahlreiche Fische konnten den betroffenen Gewässern entnommen und in klares Wasser überführt werden. Eine Analyse der langfristigen Auswirkungen auf Böden und Ufer ist nach wie vor im Gang.

Strafverfahren ist eingeleitet

Der Kanton Freiburg schätzt, dass eine Renaturierung des Bachs Tiguelet mehrere Monate dauern dürfte. Dank schwimmender Dämme ist der Bach La Sonnaz nur wenig betroffen, der Schiffenensee gar nicht. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen ein Strafverfahren eingeleitet.

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